macOS Mojave: Release-Termin - wann kommt es raus?

Marco Kratzenberg

Nachdem macOS 10.14, Codename Mojave, vorgestellt wurde, fragt sich natürlich jeder, wann es denn verfügbar sein wird. Den Release-Termin und was euch erwartet, verraten wir euch hier.

Mit macOS Mojave geht Apple wieder einmal weg von den großen Raubkatzen und hin zu kalifornischen Naturmonumenten. Die Mojave-Wüste (gesprochen „Mohave“) liegt im Westen der USA und dürfte den meisten durch tolle Bilder und Western-Filme bekannt sein. Dass die nächste macOS-Version so heißen würde, war aufgrund einiger geleakter Bilder übrigens schon erwartet worden. Ein Mojave-Preview könnt ihr bei Apple sehen.

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8 Bilder
7 Highlights der Apple-Keynote.

Wann kommt macOS Mojave?

Die Developer-Betaversion von Mojave ist seit dem 4. Juni 2018 zu bekommen. Das bedeutet natürlich, dass noch viel Wasser an der Mojave-Wüste vorbeifließt, bevor ihr vom fertigen macOS 10.14 profitieren könnt.

Doch so lange dauert es dann doch nicht mehr. Sogenannte „gut informierte Quellen“ rechnen damit, dass macOS Mojave im September oder Oktober 2018 verfügbar ist.

Etwa dann also bekommt ihr einen „richtigen Dark Mode“, einen dynamischen Desktop oder den direkten Zugriff auf eure iPhone-Kamera vom Desktop aus.

Es wird damit gerechnet, dass macOS Mojave irgendwann im Jahr 2019 sogar iOS-Apps unterstützt. Damit wäre die Lücke zwischen den Systemen konsequent geschlossen.

Falls ihr die Apple Keynote 2018 verpasst habt: Hier seht ihr die wichtigsten Ankündigungen…

Wer bekommt Mojave?

Eine der Voraussetzungen für macOS Mojave ist, dass die Geräte Metal unterstützen. Die Grafikchip-API ist aber nicht in allen Apple-Geräten verfügbar und das bedeutet das Update-Aus für einige Systeme. Da macOS Mojave dann ab der Version 10.15 auch keine 32-Bit-Apps mehr unterstützt, werden sich einige User definitiv neuere Geräte anschaffen müssen. Zumindest seid ihr aber auf der sicheren Seite, falls euer Gerät schon Metal nutzt.

OpenGL und OpenCL werden nicht länger unterstützt. Zwar werden Apps, die diese Systeme nutzen, weiter in macOS 10.14 laufen, doch Apple fordert Entwickler auf, sich davon zu verabschieden u8nd stattdessen auf Metal zu setzen. Damit war auch zu rechnen, denn OpenGL in macOS High Sierra war auf einer Version von 2010 stehen geblieben – während die aktuelle Version 4.6 von 2017 ist.

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