macOS Sierra: Verschärfte Sicherheit in Gatekeeper

Holger Eilhard

Im Rahmen der aktuell in San Francisco stattfindenden WWDC kommen nach der Keynote am Montag immer weitere Details zum Vorschein. So etwa auch Verbesserungen am Sicherheitssystem Gatekeeper.

In Session 706 mit dem Titel „What’s New in Security“ beschreibt Apple unter anderem zwei Änderungen an Gatekeeper, dem Sicherheitssystem von macOS Sierra (via 9to5Mac).

Die erste Änderung ist im Bild oben zu sehen. Konnte man in OS X 10.11 noch mit einem Schritt alle Anwendungen den Start erlauben, ist der dritte Menüpunkt nun in macOS Sierra verschwunden.

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macOS Sierra: Clean Install – so wird’s gemacht.

Dies bedeutet nicht, dass unsignierte Apps nicht länger genutzt werden können, macht deren Start allerdings etwas umständlicher. Wie in der Vergangenheit genügt weiterhin ein Rechtsklick auf die zu startende App und ein Klick auf „Öffnen“, um eine unsignierte Anwendung zu öffnen.

Aber auch hinter den Kulissen wurden Änderungen an Gatekeeper vorgenommen, um die Anwender vor ungewollten Eindringlingen zu schützen.

So werden unsignierte Apps zwar weiterhin dem Nutzer im Anwendungen-Ordner angezeigt, sie befinden sich jedoch an einem zufälligen Ort auf dem Flash-Speicher des Mac. Damit will man Apps verhindern, die vortäuschen eine vertrauenswürdige Anwendung zu sein. Durch den zufälligen Pfad hat die unsignierte App keinen Zugriff auf die Ressourcen der vertrauenswürdigen Anwendung, die ein Angreifer ersetzen will.

Hiermit scheint man die vor einiger Zeit berichtete Sicherheitslücke in Gatekeeper schließen zu wollen.

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