„macOS“ statt „OS X“: Apple verplappert sich erneut

Florian Matthey 11

Tschüss „OS X“, willkommen zurück „Mac OS“: Erneut hat sich Apple auf der eigenen Website verplappert und das Mac-Betriebssystem „macOS“ genannt. Es bestehen wohl kaum noch Zweifel, dass nächste Woche die Umbenennung erfolgen wird.

„macOS“ statt „OS X“: Apple verplappert sich erneut

Schon im April war auf Apples eigener Website zwischenzeitlich der Name „MacOS“ in der Auflistung der Mac-Betriebssysteme zu lesen. Zur Erinnerung: Das Mac-Betriebssystem hieß für viele Jahre „Mac OS“, nachdem Apple es bis in die 1990er hinein einfach „System“ nannte – also beispielsweise „System 7“. Mit der Version 10 kam der Zusatz „X“ hinzu, vor einigen Jahren erfolgte mit der Veröffentlichung von OS X 10.8 Mountain Lion die Umbenennung von „Mac OS X“ in „OS X“.

Mit der Präsentation der nächsten Version 10.12 – oder sogar 11? – des Betriebssystems zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC am nächsten Montag dürfte der alte Name zurückkommen, mit dem die Bezeichnung auch wieder besser zu den anderen Apple-Betriebssystemen iOS, tvOS und watchOS passen würde.

Apple hat sich jetzt nämlich nochmals „verplappert“: In den Dokumenten zur Neuregelung der Umsatz-Verteilung im App Store nannte Apple zwischenzeitlich die Betriebssysteme „iOS, macOS, tvOS und watchOS“ – wobei „macOS“ anders als in dem Dokument im April mit einem kleinen „M“ zu lesen war. Mittlerweile hat Apple das Dokument bearbeitet und „macOS“ durch „OS X“ ersetzt.

Neben der Anpassung an die Namensgebung der anderen Betriebssysteme dürfte Apple mit der Umbenennung auch einfach für die Zukunft vorsorgen: Auch, wenn die nächste Betriebssystem-Version wohl noch die Versionsnummer 10.12 tragen wird, dürfte irgendwann ein größeres Update erfolgen, das die Versionsnummer auf 11 hebt. Dann würde das „X“ ohnehin nicht mehr passen.

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