MathePower

Marco Kratzenberg

Wenn der Stoff zu trocken ist, muss man ihn spielerisch verpacken. MathePower hat sich zum Ziel gesetzt, Schülern der 1. bis 4. Klasse das Rechnen beizubringen und sie gleichzeitig zu unterhalten.

Die kleine Freeware mag optisch etwas in die Jahre gekommen sein, aber das tut dem Lern-Spaß und insbesondere der Mathematik ja keinen Abbruch. Solange das Programm funktioniert, freuen wir uns über die Erfolge. Und die sind nicht schwer zu bekommen, bei diesem lustigen Lernprogramm. Hier finden sich viele Textaufgaben, die mit etwas Überlegen schnell zu lösen sind. Es gibt keinen Zeitdruck und Fall man sich vertut, kann man seine Eingabe verbessern oder sich die Lösung zeigen lassen.

MathePower soll Grundlagen vertiefen. Hier lernen die Kinder das Rechnen nicht, sondern sie gewinnen eine gewisse Routine bei der Aufgabenlösung. Wenn es besonders gut läuft, bekommt der Schüler ein anfeuerndes Lob.

mathepower

Da das Programm mit den Kindern auch „spricht“, müssen die Eltern starke Nerven beweisen. Ein lautes „Richtig“ quittiert die korrekte Lösung. Ein Fehler wird mit „Das kann jedem mal passieren“ kommentiert. Was den ganz Kleinen vermutlich noch Bestätigung gibt, nervt die Größeren und die Großen etwas. Aber man kann den Sound ja abschalten.

Die Bandbreite der verschiedenen Aufgaben ist sehr groß. Es werden die üblichen Bereiche des Mathematikunterrichts abgefragt, die im jeweiligen Jahrgang zu erwarten sind. Dabei findet keine stumpfe gemischte Abfrage statt. Das würde schwache Rechner eher abschrecken. Hier können die Kids ganz gezielt bestimmte Bereiche abarbeiten und sich so üben und verbessern.

Eine Erfolgsstatistik zeigt Schülern und Eltern, ob es klappt oder nicht. Hier sieht man auch am ehesten, ob die rechnerischen Grundlagen überhaupt vorhanden sind. Und dank MathePower erfahren die Eltern so auch, wo vielleicht etwas Hilfe nötig ist. Da die verschiedenen Lektionen aufeinander aufbauen, kann das Kind auf Dauer seine Rechenkünste auch verbessern. Es muss nicht immer teure Nachhilfe sein, wenn man mit kleinen Programmen wie MathePower genauso weit kommt.

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