Pixma ix7000

J. R. Kuhnen-Burger

Canon bietet mit dem Pixma ix7000 ein A3+-Modell mit umfangreicher Ausstattung und expliziter Eignung für Office und Foto zu einem sehr attraktiven Preis an. Meistert er den Office- und den Fotodruck-Alltag?

Der Pixma ix7000 zeigt sich für den Office-Alltag bestens gerüstet. Er verfügt neben dem USB- auch über einen Ethernet-Anschluss. Diesen Anspruch unterstreicht auch die Papierkassette für maximal 250 Blatt 80 g/m2 schweres Papier und die serienmäßige Duplexeinheit. Ein hinterer Papierschacht für bis zu 20 Blatt Fotopapier und eine manuelle Zuführung für weitere 10 Blatt komplettieren die Medienquellen.

Anders aber als Canons Fotodrucker und Proofer verzichtet der ix7000 auf spezielle Fototinten und nimmt mit einer reinen CMYK-Formulation vorlieb. Speziell für den Office-betrieb kommt noch eine zusätzliche Schwarzpatrone mit fast doppelter Kapazität hinzu, die ebenfalls auf Pigmenten basiert, was auch auf Normalpapier zu einem satten Schwarz führt. Ein weiterer Clou ist die Verwendung einer klaren Beschichtung, die dafür sorgt, dass feine Elemente deutlich schärfer zu Papier kommen, wie es Tintendrucker mit Dye- oder Pigmenttinten ohne zusätzliche Beschichtung schaffen.
Dank Pigmenttinten sind die Ausdrucke sehr haltbar und zeigen nur eine minimale Farbdrift von 3,9 DeltaE innerhalb einer Stunde. Eine hohe Druckgeschwindigkeit steht jedem Office-, aber auch Fotodrucker gut zu Gesicht und der Canon-Sprössling legt mit 1:30 Minuten für ein DIN-A4-Foto in Standard- beziehungsweise 2:00 Minuten in höchster Auflösung ein enormes Tempo vor. Für Textdokumente braucht der Drucker sogar weniger als 30 Sekunden pro Seite in hoher Auflösung.
Neben der Geschwindigkeit ist für den Fotobetrieb eine möglichst farbgenaue Reproduk­tion und Rasterfeinheit gefragt. Dank 2 Picoliter kleiner Tröpfchen vermisst man die fehlenden Fototöne nur wenig. So zeigt der Drucker auf dem Professional Glossy Paper von Canon recht ansehnliche und für ein Vierfarbsystem gut durchgezeichnete Drucke. Auch die Farbgenauigkeit liegt auf einem guten Niveau.
Ein individuelles Profil bringt noch etwas mehr Farbraum und Präzision, kann aber wie üblich nicht im Druckertreiber eingebunden werden. Wer den mittleren Farbfehler von 4,86 DeltaE auf 2,53 DeltaE senken möchte und Graustufen weniger bunt mag, muss für die Verwendung individueller Druckerprofile das mitgelieferte Photoshop-Plug-in oder Photoshops Druck­dia⁠log bemühen.    J.R. Kuhnen-Bur­ger/ok

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