Drwtsn32: Wie kann man Dr. Watson deaktivieren?

Kristina Kielblock

Seit Windows NT ist es allseits wohlbekannt: „Dr. Watson“ ist ein sehr einfaches Debugger Programm von Microsoft, das Programmabstürze aufzeichnet und daraus eine Logdatei erstellt. Teilweise dauert dieser Vorgang sehr lange und strapaziert die Nerven des Anwenders. Wir zeigen euch, wie ihr Drwtsn32 aktivieren bzw. deaktivieren könnt und Fehlermeldungen loswerdet.

Drwtsn32: Wie kann man Dr. Watson deaktivieren?

Drwtsn32: So deaktiviert ihr Dr. Watson

Stürzt Windows ab, ist er zur Stelle und sichert den aktuellen Speicherinhalt in eine Datei. Unter Windows XP möchte das Programm dann auch noch einen Bericht an Microsoft senden, der eure privaten Speicherbilder enthält. Nicht jeder möchte das, schon gar nicht, wenn es sich wirklich um sensible Daten handelt. Drwtsn32.exe ist eine ausführende Datei des Programms, deren Name mit den entsprechenden Fehlermeldungen erscheint.

Das Tool konnte man nie käuflich erwerben, es wurde mit dem Windows Betriebssystem zusammen ausgeliefert. Seit Windows Vista ist Dr. Watson nicht mehr dabei, bei Windows 8 sind inzwischen alle Problemlösungsoptionen im Wartungscenter integriert.

drwatson

So könnt ihr Dr. Watson bzw. Drwtsn32 deaktivieren

Zur Deaktivierung des Programms muss der Schlüssel “AeDebug“ aus der Registry gelöscht werden, dazu geht ihr folgendermaßen vor:

  • Klickt auf Start -> Ausführen -> in das Feld Öffnen gebt ihr regedit.exe ein -> klickt auf OK.
  • Klickt auf den Registrierungsschlüssel: “HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion
  • Klickt auf den Schlüssel „AeDebug“ -> dann im Menü Registrierung auf Registrierungsdatei exportieren.
  • Gebt einen Namen für die Registrierungsdatei, sowie den gewünschten Speicherort an und klickt auf Speichern.
  • Löscht den Schlüssel AeDebug.

Wollt ihr Dr. Watson doch irgendwann wieder aktivieren, gebt unter Start-> Ausführen den Befehl “drwtsn32 -i“ ein.

start.exe

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Drwtsn32.exe: Virenalarm?

Wenn das Programm mit einer Fehlermeldung erscheint bzw. den Betrieb des Rechners kurzzeitig mit seiner Analyse lahmlegt, muss das nicht auf einen Virus hinweisen. Das Programm ist dazu da, nach einem Crash an anderer Stelle „aufzuräumen“ und zu dokumentieren. Wenn also ständig eine Drwtsn32 bezogene Meldung erscheint, vielleicht auch immer bei demselben Programm, ist dies kein unbedingter Indikator für einen Virus oder Trojaner, sondern dafür, dass mit einem bestimmten Programm ein Problem vorliegt. Dieses Problem kann aber natürlich von einem Trojaner oder Virus hervorgerufen worden sein, aber eben auch durch eine beschädigte Installation oder andere Fehler des betreffenden Programms. Um die Ursache herauszufinden, hilft die Analyse eines Virenscanners.



Was war dein erstes Betriebssystem? (egal ob Desktop oder Mobile)

Mein erstes Betriebssystem war Windows 3.1. Danach kam Windows 98, ME, XP und 7. Vista, Windows 8 oder Windows 10 sind nicht meine Betriebssysteme. Mittlerweile bin ich bei Linux Mint Cinnamon gelandet. Wie sehen eure Erfahrungen aus? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

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