Sysdata.xml: Bluescreen-Fehlermeldung verstehen

Kristina Kielblock

Kommt es zu einer Bluescreen of Death (BSOD) oder einem Absturz am PC ist in der Fehlermeldung oft zu lesen, dass Sysdata.xml bei der Beschreibung des Problems hilfreich sein könnte. Tatsächlich hat der Systemabsturz in der Regel mit Programmen zu tun, die auf der Verwendung von XML-Dateien basieren. 

Sysdata.xml: Bluescreen-Fehlermeldung verstehen

Sysdata.xml: Was ist das?

Die XML-Erweiterung der Sysdata.xml-Datei ist eine Abkürzung und bezeichnet den Typ der Extensible-Markup-Language-Dateien. Diese Formate sind Standard für verschiedene Office-Programme, wie Microsoft Office oder Libre Office. Weiterhin werden diese Dateitypen auch für den Austausch von Daten über das Internet verwendet.

In der Regel erscheint der Sysdata.xml-Fehlercode, wenn XML-basierte Anwendungen nicht in der Lage sind zu laden, bzw. während des Betreibens abstürzen. Übliche Symptome dafür sind:

  • Bluescreen of Death
  • Plötzlicher Systemabsturz
  • „Einfrieren“ des Computers

Falls ihr einen begründeten Verdacht habt, von Malware oder Viren befallen worden zu sein, kann eine korrupte Sysdata.xml der Grund für den Fehler sein. Das könnt ihr mit einem Virenscanner und einem Anti-Malware-Programm prüfen, häufiger sind allerdings Fehler in der Hardware oder fehlerhafte Einträge in der Registrierung bzw. Programme, deren Installation nicht erfolgreich verlaufen ist, die Ursache.

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Sysdata.xml: Wie werdet ihr den Fehler wieder los?

Um die Ursache für den Fehler zu finden, muss man sich der Sache meistens diagnostisch annähern.

  • Die Festplatte überprüfen mithilfe der Windows-Kommandozeile oder eines speziellen Tools zur Festplattenprüfung. Unter Windows geht ihr dazu auf Start und gebt cmd ein -> mit rechter Maustaste dann als Administrator ausführen klicken und chkdsk /f /r eingeben. Hierauf erscheint die Meldung, dass die Aktion erst beim nächsten Systemstart ausgeführt wird, dies mit ja bestätigen. Eure Festplatte wird so auf Fehler untersucht, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Solltet ihr den Computer nicht mehr richtig starten können, lässt sich die Überprüfung auch aus dem BIOS initiieren: Drückt F8 sobald die BIOS-Meldung verschwindet > das Betriebssystemauswahlmenü wird geöffnet > unten seht ihr den Menüpunkt Windows-Speicherdiagnose. Durch Drücken der Taste TAB (Tabulator) könnt ihr in diesen Bereich wechseln, das gewünschte Tool mit den Pfeiltasten auswählen und durch Drücken der Eingabetaste Enter starten.
  • Auf ganz ähnliche Weise könnt ihr auch die Systemdateien auf Fehler untersuchen: Dabei macht ihr alles wie in obigem Punkt beschrieben und gebt dann das Kommando sfc /scannow ein.
  • Treiber eurer Grafikkarten usw. aktualisieren.
  • Den RAM (Random Access Memory) mit Memtest86+ auf Schäden und Probleme untersuchen.
  • Stromanschlüsse und Netzteil checken: Gab es da schon mal Probleme? Habt ihr ein neues Netzteil? Auch Spannungsprobleme können hinter der Bluescreen stecken. Packt ihr den Rechner direkt in die Dose oder benutzt ihr eine Steckdosenleiste? Auch Versuche mit anderen Netzteilen bzw. Steckdosen können Erfolg bringen, leider ist diese Ursache eher selten.

 

 

Was war dein erstes Betriebssystem? (egal ob Desktop oder Mobile)

Mein erstes Betriebssystem war Windows 3.1. Danach kam Windows 98, ME, XP und 7. Vista, Windows 8 oder Windows 10 sind nicht meine Betriebssysteme. Mittlerweile bin ich bei Linux Mint Cinnamon gelandet. Wie sehen eure Erfahrungen aus? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

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