Auch wenn sie hilfreich zu sein scheint, ist es empfehlenswert, wenn wir in Windows die UAC abschalten. An einem privat genutzten und richtig geschützten PC ist sie einfach überflüssig. So wird's gemacht!

 

Windows 7

Facts 

Die UAC (User Account Control = Benutzerkontensteuerung) hat den Sinn, die Rechte des Benutzers stufenweise einzuschränken, um bei verschiedenen Gelegenheiten Meldungen auszugeben bzw. Aktionen zu sperren. Es gibt insgesamt vier Stufen, wobei wir die UAC abschalten, indem wir die kleinste Stufe wählen, die einfach „Nie benachrichtigen“ heißt.

UAC abschalten in einfachen Schritten

Die Benutzerkontensteuerung erreichen wir natürlich über die Systemsteuerung. Um Einstellungen dort ändern zu können, muss man entweder als Administrator angemeldet oder in der Lage sein, das Admin-Passwort einzugeben. Dadurch soll etwa verhindert werden, dass beliebige Gastnutzer oder Trojaner ohne Admin-Zugang Software installieren können. Folgendermaßen rufen wir sie auf:

  1. Auf den Startbutton klicken
  2. Im Eingabefeld für die Suche einfach „UAC“ eingeben
  3. Unter den Fundstellen „Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern anklicken“.

Wollen wir nun wirklich die UAC abschalten, so reicht es, den Schieberegler ganz nach unten zu ziehen. Natürlich teilt uns Microsoft mit, dass das nicht empfohlen ist. Aber nach einer Bestätigung mit OK und ggfs. der Eingabe des Administrator-Passwortes ist die UAC Vergangenheit.

Es gibt drei weitere Einstellungen für den Schieberegler. Je weiter oben er sich befindet, desto sicherer ist das System. Doch gleichzeitig steigt dadurch auch das Aufkommen der Meldungen an. In der Standardeinstellung bekommen wir oft Meldungen und müssen beispielsweise bestätigen, dass wir eine Windows-Einstellung ändern oder ein Programm installieren wollen. In der Stufe der maximalen Sicherheit kommt man kaum noch zu etwas anderem, als andauernd irgendwelche Meldungen wegzuklicken, die gleichzeitig noch den Zugriff auf den Desktop sperren.

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UAC abschalten: Pro und Kontra

Es gibt natürlich gute Gründe für die Benutzerkontensteuerung. Ebenso gibt es vernünftige Gründe, die UAC abzuschalten. Spätestens wenn man mal wieder seinen PC neu einrichten musste, weil Kinder oder Freunde einfach so ein Programm installieren durften oder sich einen Trojaner eingefangen haben, wird man die UAC zu schätzen lernen. Denn bei maximaler Einstellung sorgt Windows mit der UAC dafür, dass nur noch der Administrator Software installieren kann.

Handelt es sich allerdings um einen Computer, an dem eigentlich ausschließlich dessen Besitzer mit Admin-Rechten arbeitet, dann wird sie schnell störend für den Arbeitsablauf und es empfiehlt sich geradezu, dass wir die UAC abschalten. Denn wenn man bei jeder Softwareinstallation oder auch der kleinsten Änderung der Einstellungen wieder bestätigen muss, dass man das ganz, ganz ehrlich will, kommt man sich etwas gegängelt vor.

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