WLAN verstecken und etwas sicherer machen

Marco Kratzenberg 6

Manche Zeitgenossen nennen ihr WLAN „BKA Überwachungsfahrzeug“ und hoffen, dass keiner sich herantraut. Aber noch sicherer wird es, wenn wir unser WLAN verstecken und unsichtbar werden. So geht’s!

WLAN verstecken und etwas sicherer machen

Sobald man sich mit seinem Tablet oder Handy in der Nähe eines WLAN befindet und ins Internet geht, poppt ein Verbindungsfenster auf. Dort sehen wir dann, wie die nächsten Zugriffspunkte heißen und ob sie offen oder gesperrt sind. Was uns zuhause, bei Freunden und in der Öffentlichkeit hilft, kann aber auch nach hinten losgehen. Der Name eines WLAN, die sogenannte SSID, identifiziert uns nach außen. Für einige dubiose Zeitgenossen kann das ein Einstiegspunkt sein, wenn sie unser WLAN hacken wollen.

WLAN verstecken: So wird’s gemacht!

Was den Namen unseres WLAN-Netzes angeht, haben wir zwei Auswahlmöglichkeiten:

  1. Wie soll es heißen?
  2. Soll der Name von außen sichtbar sein?

Das sind die beiden Standardeinstellungen unseres Routers, auf die wir Einfluss haben. Üblicherweise werden Router mit einem festgelegten Namen ausgeliefert, der häufig der Produktbezeichnung entspricht. Dann heißt das Netz beispielsweise Speedport W 501V16″. Das macht auch durchaus Sinn, weil wir es so fürs erste Login sofort finden können. Und dass der Name überhaupt sichtbar ist, hat auch einen Sinn. Zumindest dann, wenn man mit wechselnden Geräten immer wieder mal in dieses Netz will oder Besucher fragen, in welches der Netze sie sich einloggen dürfen.

Die Einstellmöglichkeiten finden wir in der Regel in den Netzwerkeinstellungen unseres Routers. Entsprechende Menüpunkte heißen WLAN-Einstellungen oder Sicherheitseinstellungen. Dort können wir zumeist gleichzeitig den Namen eingeben, als auch die Anzeige der SSID umschalten und so unser WLAN verstecken.

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WLAN verstecken: Welche Auswirkungen hat das?

Tatsächlich ist diese Methode, ein WLAN-Netz zu verstecken, nur geringfügig sicherer, als die Anzeige des Namens. Für den durchschnittlichen User wird dadurch alles etwas unbequemer und es sieht nicht jeder gleich, ob man überhaupt ein Netz hat, aber das war es dann auch schon. Fachleute sehen mit Ihren Tools das Netz weiterhin.

Schon einfache Programme wie WifiInfoView zeigen uns das versteckte WLAN an. Wir sehen keinen Namen, aber alle anderen Infos sind da: Verschlüsselung, Sendestärke, MAC-Adressen… Wenn man sich damit auskennt und die nötigen – natürlich illegalen – Werkzeuge dafür hat, kann man in so ein verstecktes Netz eindringen. Wir allerdings müssen bei jedem neuen Login ins Netz den Namen von Hand eingeben und das gilt auch für unsere Gäste. Insofern macht es also kaum Sinn, ein ganz normales Netz zuhause zu verstecken.

Was war dein erstes Betriebssystem? (egal ob Desktop oder Mobile)

Mein erstes Betriebssystem war Windows 3.1. Danach kam Windows 98, ME, XP und 7. Vista, Windows 8 oder Windows 10 sind nicht meine Betriebssysteme. Mittlerweile bin ich bei Linux Mint Cinnamon gelandet. Wie sehen eure Erfahrungen aus? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare.

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