Word: Schreibschutz aufheben – so geht’s

Marco Kratzenberg 1

So praktisch er auch ist, manchmal muss man in Word den Schreibschutz aufheben, um wieder alles bearbeiten zu können. Wie das funktioniert, zeigt euch diese Anleitung.

Ihr könnt mit einigen der beschriebenen Methode den Word-Schreibschutz knacken. Falls ein Passwort genutzt wurde, müsst ihr das kennen, wenn ihr den Schreibschutz so aufheben wollt., dass die Dateien vollständig funktionieren. Der Word-Schreibschutz darf nicht mit dem Word-Passwortschutz verwechselt werden. Er kommt immer dann zum Tragen, wenn ein Hauptbearbeiter die Dateien einrichtet und sie immer wieder verwendet werden sollen, ohne sie zu zerstören – wie etwa bei einem Word-Formular.

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In Word ein Textfeld einfügen – so geht’s.

Den Word-Schreibschutz wieder aufheben

Will man einen Word-Schreibschutz aufheben und das Dokument wieder normal bearbeiten, dann geht das am besten, wenn es nicht mit einem Kennwort geschützt ist oder wenn man dieses Passwort hat. Dokumente ohne Kennwort lassen sich ganz leicht wieder „entschützen“.

  1. Das Dokument wird geöffnet und im Kartenreiter „Datei“ klickt man links auf „Informationen“.
  2. Danach müsst ihr den Button Dokument schützen“ anklicken.
  3. Im Untermenü wieder auf „Bearbeitung einschränken“ klicken. Es gibt keinen Menüpunkt „Schreibschutz aufheben“.
  4. Nun wird das Dokument angezeigt und rechts befindet sich der Bereich, in dem ihr den Schreibschutz von Word verwalten könnt. Ein Klick auf „Schutz aufheben“ öffnet das Dokument wieder für Bearbeitungen. Eventuell muss man an dieser Stelle noch das Passwort eingeben, um den Word-Schreibschutz zu entfernen.

Das Problem bei der Sache ist, dass diese Methode nur funktioniert, wenn der Schreibschutz entweder ohne Passwortsicherung angelegt wurde oder man das Passwort kennt. Hat man es verloren oder versucht, eine Datei zu bearbeiten, die ein anderer geschützt hat, dann wird das nicht klappen.

Wir haben noch ein paar  Word-Tipps für euch:

Fünf Tipps für Microsoft Word: Sonderzeichen, Inhaltsverzeichnisse und Rechtschreibprüfung.

Den Word-Schreibschutz doch noch knacken

In diesem Fall könnt ihr den Ersteller des Dokuments um das Passwort bitten, um den Word-Schreibschutz „legal“ aufzuheben. Falls das nicht geht, könnt ihr ein paar andere Methoden ausprobieren:

  1. Markiert den gesamten Inhalt des Dokuments. Markieren geht oft, das ist ja kein „Bearbeiten“.
  2. Kopiert ihn mit den Tasten Strg + C in die Zwischenablage.
  3. Startet ein neues Dokument.
  4. Fügt nun den Inhalt der Zwischenablage in das neue Dokument ein und speichert es.

So kann man in einigen Fällen den Word-Schreibschutz aufheben und das Dokument doch bearbeiten. Wenn aber beispielsweise eingestellt wurde, dass in einem Dokument nur das Ausfüllen von Formularen erlaubt ist, könnt ihr nicht einmal den Text markieren.

Andere Methoden, die funktionieren: Word-Dateien mit Schreibschutz konvertieren

Ein Word-Dokument mit Schreibschutz lässt sich ja nach wie vor problemlos öffnen und sogar erneut abspeichern. Also könnt ihr versuchen, das Dokument einfach in einem anderen Format abzuspeichern. Dadurch könnt ihr den Word-Schreibschutz aushebeln und den Inhalt wieder bearbeiten.

Das Problem dabei:

Ihr könnt den Inhalt bearbeiten, aber es gehen möglicherweise wichtige Dokumenteneigenschaften (wie beispielsweise der Formularmodus) verloren.

  • Methode 1 – wenn nur Word vorhanden ist: Speichert die Datei in einem anderen Word-lesbaren Format, wie etwa „Word-XML-Dokument“.
  • Methode 2: Speichert die Datei in einem Fremdformat, das ihr mit einem anderen Programm wie LibreOffice Writer oder TextMaker öffnet – beispielsweise im Format „OpenDocument-Text (*.odt)“.

Word-Schreibschutz richtig hacken

Die letzte Methode setzt voraus, dass ihr einen ASCII-Editor wie Notepad++ habt. Damit müsst ihr die Datei im Quelltext bearbeiten, um sie schließlich bearbeiten zu können. Aber auch hier gilt:

Funktionen, wie etwa das Ausfüllen von Formularen, funktionieren danach nicht mehr!

  1. Öffnet die Word-Datei, deren Schreibschutz ihr hacken wollt.
  2. Unter „Datei“ → „Speichern unter“ speichert sie im Format „Word-XML-Dokument“ und schließt die Datei.
  3. Öffnet diese Datei in Notepad++.
  4. Sucht nach „documentProtection“ oder alternativ nach „w:unprotectPassword“ (älteres XML-Format).

  1. Markiert den ganzen Abschnitt von der öffnenden spitzen Klammer vor der Fundstelle bis inklusive der spitzen Klammer am Ende des Codeabschnitts – wie im Bild zu sehen.
  2. Löscht den markierten Teil mit der Entf-Taste.
  3. Schließt die Datei und öffnet sie wieder mit Word.

Auch in diesem Fall ist der Word-Schreibschutz aufgehoben. Allerdings fehlen aber auch Dokumentaktionen, wie der Modus zum Ausfüllen von Formularen.

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