Firefox mit Javascript: Vor- und Nachteile des Web 2.0

Marco Kratzenberg

Mit dem Modewort Web 2.0 werden vor allem Webtechniken beschrieben, die den Nutzer nicht nur als Konsumenten, sondern als Teilnehmer des Internets behandeln. Es geht also vor allem um dynamische Kommunikation zwischen dem Heimrechner und Webserver und um Social Networking. Im Zuge dieser Webtechniken muss in jedem Fall auch JavaScript erwähnt werden, welches das statische Internet sehr viel interaktiver macht.

In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie nach dem Mozilla Firefox Download mit dem Browser im Zusammenspiel mit der Webtechnologie JavaScript umgehen.

Tipp: Wie ihr Javascipt in fast allen Browser aktiviert, erfahrt ihr hier: Javascript aktivieren (Firefox, Chrome, Internet Explorer, Safari, Opera) – So geht’s.

Die Webtechnik JavaScript hat das Internet in vielerlei Hinsicht stark verändert. Einerseits basieren heutzutage viele Webseiten allein auf JavaScript-Techniken, um so eine stärkere Einbindung des Webseitenbesuchers zu erreichen, andererseits macht JavaScript durch die clientseitige Ausführung von Programmcode (also die Ausführung von Programmen auf dem Heimrechner) das Surfen im Internet gefährlicher als herkömmliches HTML allein.

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„Inkognito-Modus“ auf dem Smartphone: Surfe sicher und sauber im Web mit iPhone und Co.

Unter Firefox JavaScript aktivieren - Interaktive Webseiteninhalte ermöglichen

Das Internet im ursprünglichen Sinne war bisher sehr statisch. HTML-Webseiten waren feste Dokumente, die von einem Computer unter einer bestimmten Adresse abgefragt werden konnten. Früher hatte dieses Paradigma den Vorteil, dass eine Internetverbindung nicht dauerhaft bestehen musste und so wurden die Leitung nicht dauerhaft belegt. Auch das paketorientierte Internet Protocol (IP) ist eigentlich auf statische Internetseiten ausgelegt.

Doch mit der immer besseren und weitreichenden Vernetzung der Welt ist es erwünscht, dem Webseitenbesucher mehr zu bieten als nur die herkömmliche, feste Webseite. Um dynamische Inhalte in das Web zu integrieren, die unabhängig von der restlichen Seite geladen und ausgewertet werden können, wurde JavaScript erfunden.

Um JavaScript in Mozilla Firefox zu aktivieren, öffnen Sie das Menü Ihres Browsers und klicken Sie auf Einstellungen > Einstellungen. Unter dem Reiter Inhalt finden Sie nun auch die OptionJavaScript aktivieren. Um JavaScript standardmäßig zu verwenden, setzen Sie hier das Häkchen.

Mit aktiviertem JavaScript ermöglichen Sie es vielen Webseiten, dynamisch mit Ihrem Rechner zu kommunizieren. Einige Internetseiten, auf denen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren können, können Ihnen so schon direkt bei der Eingabe der Formulardaten eine Rückmeldung geben, ob zum Beispiel Ihr Benutzername bereits vergeben ist oder Ihr Passwort zu kurz ist.

Unter Firefox JavaScript deaktivieren - Ausführung von Schadcode verhindern

Durch JavaScript wird Programmcode direkt auf dem Rechner des Webseitenbesuchers ausgeführt. Dies war allein mit HTML bisher nicht möglich. Durch die geschickte Manipulation einer Webseite kann ein Angreifer auch schädlichen Programmcode bei Ihnen ausführen und so die Sicherheit Ihrer privaten Daten gefährden.

Außerdem versuchen einige Webseite mit der Hilfe von JavaScript Ihren Quelltext oder bestimmte Inhalte zu verschleiern, um diese vor Anwendern zu verstecken. Bekannt ist zum Beispiel, die Zieladressen von Links zu verschleiern, um dem Nutzer nicht direkt offen zu legen, wohin der Link führt. Außerdem werden die Kopierfunktionen des Browsers gern deaktiviert, damit Texte und Bilder nicht kopiert werden können. Um diese als „schlechter Stil“ angesehenen Anwendungen zu verhindern, können Sie JavaScript deaktivieren.

Um JavaScript zu deaktivieren, gehen Sie genauso vor, wie im Abschnitt „JavaScript aktivieren“ beschrieben, aber anstatt das Häkchen zu setzen, entfernen Sie es. Nun ist JavaScript standardmäßig deaktiviert.

Da jedoch immer mehr Webseiten auf JavaScript aufbauen, kann es vorkommen, dass Sie auf Seiten landen, die nicht korrekt angezeigt werden, wenn Sie JavaScript deaktiviert haben. Daher kann es auch sinnvoll sein, JavaScript zwar aktiviert zu lassen, ihm aber nur eingeschränkte Rechte einzuräumen. Gehen Sie hierfür auf die Erweitert…-Schaltfläche hinter der Option JavaScript aktivieren. Hier können Sie nun die Berechtigungen von JavaScript-Elementen auf Webseiten einschränken.

Wenn Sie JavaScript in Ihrem Mozilla Firefox aktiviert haben, schlägt beispielsweise Google Ihnen sofort bei der Eingabe passende Suchbegriffe vor. Das sogenannte Google Suggest basiert dabei auf der JavaScript-Technologie Ajax (Asynchronous JavaScript and XML), welches es ermöglicht, Informationen zwischen dem Webserver und dem Client auszutauschen, ohne die Seite komplett neu zu laden.

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