Ehemaliger iPod-Chefentwickler arbeitet für Kamera-Startup

Thomas Konrad 1

Das Kamera-Startup Dropcam hat sich mit Andy Hodge einen großen Namen ins Boot geholt. Hodge betreute 10 Jahre lang Apples iPod-Team, war bereits am ersten iPod beteiligt. Bei Dropcam wird er für Hardware und die Firmenstrategie zuständig sein.

Ehemaliger iPod-Chefentwickler arbeitet für Kamera-Startup

Dropcam entwickelt Überwachungskameras, die mit dem Internet verbunden sind. Der Clou: Bei Bewegungen und Geräuschen bekommt man auf dem Smartphone eine Benachrichtigung auf dem Smartphone.

Doch Dropcam geht es nicht nur um Überwachung: Mithilfe eines Online-Speichers kann man aufgezeichnete Momente auch 30 Tage später noch ansehen. Ideal also für berufstätige Väter, um ihren Liebsten beim Backen zuzusehen – das schlägt zumindest die Webseite des Startups vor.

Dropcam-Pro

Hodge verließ Apple im Jahr 2010, arbeitete danach zunächst an einem geheimen Projekt für Microsoft. Die kurzen Entwicklungszeiten bei Dropcam hätten ihn gereizt, sagte er Re/code – immerhin habe man auch den ersten iPod in nur fünf Monaten auf die Beine gestellt.

Hodge arbeitete bei Apple eng mit Tony Fadell zusammen. Auch Fadell entwickelte nach seiner Zeit bei Apple Haus-Elektronik. Seine Firma Nest vertreibt derzeit ein Thermostat und einen Rauchmelder. Die mit dem Internet verbundenen Geräte lassen sich beispielsweise mit dem Smartphone steuern und überwachen. Google übernahm Nest im Januar dieses Jahres.

Apples erster iPod kam im Jahr 2001 auf den Markt, im Oktober genauer gesagt. Kurz nach den Anschlägen vom 11. September waren sich viele Beobachter zunächst unsicher, ob Apple mit dem Musik-Player in Krisenzeiten Erfolg haben könnte.

Die Reichweite des 5-GB-fassenden MP3-Players, der schon damals mit weißen Kopfhörern ausgeliefert wurde, war anfangs jedoch auch ganz natürlich begrenzt: Er funktionierte nur am Mac; befüllen konnte man ihn mit der im Januar des gleichen Jahres vorgestellten Software iTunes – und zwar über Firewire. Erst spätere Modelle des Musik-Players waren mit USB ausgestattet.

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