Kurz vorgestellt: Die OpenOffice Tabellenkalkulation Calc

Marco Kratzenberg

Eine Tabellenkalkulation vorzustellen ist etwas problematisch. Wer nicht weiß, was er damit machen kann und soll, der braucht sie höchstwahrscheinlich nicht. Und wer genau weiß, was eine Tabellenkalkulation kann, dem muss man sie nicht vorstellen. Und so fristet die Tabellenkalkulation im OpenOffice Download ein Existenz im Schatten. Die meisten werden sicherlich die Textverarbeitung Writer wollen und den ganzen Rest nur unbeachtet mitinstallieren.

Doch Calc, die die OpenOffice Tabellenkalkulation heißt, verdient es durchaus, etwas Beachtung zu finden. Immerhin handelt es sich um ein Programm, das eine kostenlose Alternative zu Microsoft Excel darstellt, die selbst Profis nichts vermissen lässt.

Die OpenOffice Tabellenkalkulation als Excel-Konkurrenz

Tabellenkalkulationen dienen dazu, Daten aller Art aufzunehmen, sie zu berechnen oder zu analysieren und dann aufbereitet und optisch ansprechend auszugeben. Ob das nun Wettergrafiken, Tortendiagramme oder einfach nur Umsatzlisten sind…

Da es sich bei OpenOffice um ein Office-Gesamtpaket handelt, gibt es hier neben Calc und Writer u.a. auch eine Datenbank. Und es ist möglich, Daten aus der Datenbank in die Tabellenkalkulation zu übernehmen oder Texte in Writer mit Tabellen, Grafiken und Daten aus Calc aufzupeppen.

Bevor wir aber Daten verschieben und Bildchen herstellen, sollten wir uns die schier unerschöpflichen Möglichkeiten das Programms ansehen. Es verfügt über mehr als 450 Berechnungsfunktionen, die sich von der Mathematik und Statistik über die Finanzberechnungen, Datums- bzw. Zeitberechnungen bis hin zu Matrixberechnungen erstrecken.

Doch für die meisten dürfte interessant sein, dass Calc weitestgehend kompatibel zu Microsoft Excel ist. Es öffnet und speichert in den Microsoft-üblichen Formaten und dabei kommt es kaum jemals zu Problemen. Zwar gibt es beispielsweise Unterschiede bei der Zellenadressierung, doch die werden beim Öffnen bzw. Schließen von OpenOffice Calc automatisch berücksichtigt. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass sich Calc und Excel bei den allermeisten Funktionen gut vertragen.

Wer mit der OpenOffice Tabellenkalkulation ein paar erste Schritte wagen will, der kann doch einfach mal seine Ausgaben in ein Tabellenblatt eintragen und sie dort neben Datum und Verwendungszweck aufzeichnen. Vielleicht ergibt eine Auswertung als Diagramm ja Möglichkeiten, hier und da noch etwas Geld zu sparen?

Microsoft Office oder eine kostenlose Alternative?

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