OpenOffice Impress: Die Powerpoint-Alternative

Martin Maciej

Die Bürosuite OpenOffice bietet auch für Präsentatoren das richtige Werkzeug. Mit OpenOffice Impress bietet Ihnen der OpenOffice Download ein mächtiges Tool, das es Ihnen ermöglicht, professionelle Präsentationen zu erstellen.

Das goldene Dreieck von Office-Suiten besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm. In Microsoft sind das Word, Excel und Powerpoint. Mit OpenOffice haben Sie natürlich für alle drei Programme eine diesen drei Standards vergleichbare Anwendung. Für Word ist das OpenOffice Writer, für Excel OpenOffice Calc und für das Präsentationsprogramm Powerpoint OpenOffice Impress.

OpenOffice Impress Video.

Mit Impress werden wie in Powerpoint Präsentationen für Studium, Schule oder Business erstellt. Dafür werden Vorträge mit Folien begleitet, auf denen wichtige Stichworte oder erklärende Grafiken und Diagramme abgebildet werden. Zudem können Präsentationen mit bestimmten Multimedia-Elementen wie Musik oder kleinen Videos begleitet werden, dabei sollten Anwender aber vorsichtig verfahren, um den Inhalt des Vortrags nicht unter einer Medienflut zu ersticken.

Der Präsentations-Assistent in OpenOffice Impress

Am Beginn jeder Präsentation stehen zahlreiche Entscheidungen bezüglich des Layouts, der Art der verwendeten Effekte und weiterem. OpenOffice Impress erleichtert deshalb mit einem Präsentations-Assistenten die ersten Schritte erheblich. Sehr erfahrene Anwender können aber auch mit einer leeren Präsentation beginnen, alle anderen sollten sich zunächst eine Vorlage vom Assistenten erstellen lassen und diese dann gegebenenfalls noch anpassen. Wir zeigen den Ablauf Schritt-für-Schritt.

Wenn man mit OpenOffice Impress eine neue Präsentation erstellen möchte, startet als erstes der Präsentations-Assistent und zeigt diesen Startscreen:

Wer eine bereits angelegte Präsentation weiter bearbeiten möchte, wählt hier Öffnen einer vorhandenen Präsentation, ansonsten empfiehlt es sich eine Präsentation Aus Vorlage anlegen zu lassen. Darunter werden nun mehrere typische Präsentationsarten zur Auswahl eingeblendet. Wer nichts passendes findet, wählt einfach OpenOffice.org 2.0 Basis Präsentationsvorlage. Danach auf Weiter klicken.

Im nächsten Fenster kann man nun das Layout der Folienseiten festlegen. Dazu gibt es eine ganze Reihe farbiger Präsentationshintergründe, aus denen man sich ein für den Zweck  geeignetes Folien-Layout schnell zusammenklicken kann.

In der Vorschau kann man sehen, wie die Folien ungefähr aussehen werden. Außerdem kann man hier noch ein Ausgabemedium festlegen, im Normalfall kann die Voreinstellung Original beibehalten werden. Abschließend auf Weiter klicken.

Jetzt kann man bestimmen, nach welchem Schema die Folien gewechselt werden sollen. Impress bietet eine Fülle von Möglichkeiten, hier empfiehlt es sich, einfach mal ein paar anzuklicken und in der Vorschau anzusehen. Auch hier sollte man daran denken, die Zuhörer nicht mit besonders aufwendigen Effekten von den eigentlichen Inhalten der Präsentation zu sehr abzulenken.

Abschließend kann man im letzten Fenster von OpenOffice Impress die wichtigsten Metadaten eintragen, die für das gesamte Dokument gelten sollen. Das sind in erster Linie der eigene Name bzw. der Name des Vortragenden, das Thema der Präsentation und - wenn man will - einige Stichworte zum Thema, die dann auf der ersten Folienseite bereits stehen sollen. Danach einfach auf Fertigstellen klicken und der OpenOffice Präsentations-Assistent von Impress erstellt eine fertige Vorlage. In dieser kann man nun beginnen, jede einzelne Folie weiter zu bearbeiten, bis der Vortrag gut strukturiert ist.

Fertige Impress-Präsentationen können am Bildschirm oder über einen Beamer vorgeführt werden, die Folien können als Hand-out ausgedruckt und verteilt werden. Hier gibt es keine wesentlichen Unterschiede zu Powerpoint, OpenOffice kann dieses adäquat ersetzen. Es besteht auch die Möglichkeit, eine fertige Präsentation als HTML-Seiten abzuspeichern und zum Beispiel im Firmen-Intranet verfügbar zu machen.

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