Opera Browser - Die wichtigsten Funktionen schnell erklärt

Holger Blessenohl

Wer auf der Suche nach alternativen Webbrowsern ist, landet früher oder später beim Opera Browser aus Norwegen. Opera ist eigentlich ein Urgestein aus den Anfangstagen des Internet und bietet bis heute einen der interessantesten Browser überhaupt. Viele Browsertechnologien hat Opera entwickelt, populär gemacht haben sie dann aber andere bekanntere Browser.

Opera Mausgesten

Der Opera Browser – Innovativ auf allen Geräten

Einen ersten größeren Erfolg auch beim Massenpublikum konnte der Opera Browser erst mit den beiden Mobile Browsern Opera Mobile und Opera Mini landen. Vielleicht ist eine der Hemmschwellen beim Opera Download, dass der norwegische Browser oft Dinge etwas anders macht als die Standard-Browser. Deshalb stellen wir hier für Opera-Neueinsteiger typische Opera-Features vor.

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Opera-Add-ons installieren, verwalten und löschen.

Die 10 besten Features von Opera:

  1. Opera Tabs – Tabs, kenn‘ ich, denken Sie jetzt. Ja, aber erfunden haben die Karteikarten für den Browser die Entwickler von Opera. Und als einziger Browser hat Opera die Funktion Tab Stacking (im deutschen Opera wird das Tab-Stapel genannt). Mehr zu Tab Stacking in unserem Artikel zu Opera 11.
  2. Opera Mausgesten – Auch Mausgesten hat Opera erfunden, inzwischen bieten fast alle anderen Browser ebenfalls Browsernavigation per Mausbewegung. Der Opera Browser bietet aber mehr Gesten als andere und zudem seit neuestem eine visuelle Unterstützung.
  3. Opera Schnellwahl – Noch so eine Idee von Opera. Die Speed Dial-Startseite bietet ähnlich wie die Google Chrome-Startseite die beliebtesten Webseiten in einer Thumbnail-Vorschau. Die Opera Schnellwahl gibt es allerdings schon wesentlich länger als die Chrome-Startseite.
  4. Opera Link – Hinter Opera Link verbirgt sich ein Synchronisierungs-Tool des Opera Browsers, mit dem sich verschiedene Opera-Installationen miteinander abgleichen lassen. Das ist insbesondere sinnvoll, wenn man neben dem Opera auf Mac oder PC auch noch Opera Mobile oder Opera Mini auf Tablets oder Smartphones nutzt.
  5. Opera Turbo – Eine weitere Besonderheit von Opera. Hinter dem Opera Turbo verbergen sich mehrere Server bei Opera. Aktiviert man den Opera Turbo, werden alle Webseiten über diese Opera Server umgelenkt und dort komprimiert, um die Datenmenge klein zu halten. Das ist zum Beispiel beim Browsen über UMTS hilfreich.
  6. Opera Werbeblocker – Auch bei den Werbeblockern gehört der Opera Browser mit einem einfachen Pop-Up-Blocker zu den Pionieren. Heute genügt es freilich nicht mehr, einfach nur Pop-Ups zu verhindern. Deshalb kann man in Opera jeden Ad-Server einzeln über die urlfilter.ini blocken. Im Internet kursieren auch fertige ini-Dateien.
  7. Opera Mail – Früher eine Selbstverständlichkeit, heute fast schon ein Anachronismus. Im Opera Browser ist auch eine vollwertige Opera Mail-Anwendung integriert. Und ein Bittorrent-Client. Und ein Chat-Client. Und ein News- und RSS-Reader.
  8. Opera Spracheingabe – In anderen Browsern ist es noch Zukunftsmusik, der Opera Browser kann auch per Sprachbefehlen gesteuert werden. Und wer nicht mehr so gut sehen kann, lässt sich die Webseite einfach vorlesen. Die Opera Spracheingabe funktioniert allerdings noch nicht mit Opera für Mac.
  9. Opera Add-ons – Hier war Opera ausnahmsweise mal langsamer als andere Browser. Erst relativ spät wurden in Opera 11 Add-ons aufgenommen. So ganz neu ist das Konzept für den Opera Browser allerdings auch nicht. Vor den Opera Add-ons bot der Browser bereits die Opera Widgets. Die waren aber eigenständigere Software als die Add-ons.
  10. Opera Dragonfly – Eines der beliebtesten Add-ons unter Firefox ist Firebug, mit dem Webentwickler sich eine Fülle von Hintergrundinformationen zu allen Bestandteilen einer Webseite anzeigen lassen können. Opera-Nutzer benötigen dafür kein Add-on, denn Opera Dragonfly ist bereits fest im Opera Browser integriert. Einfach Mauszeiger auf die kritische Stelle rechtsklicken und Element untersuchen wählen.
Opera Dragonfly

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