Kaum taucht ein Programm auf, fragen schon die ersten Anwender nach einer portablen Version. Die Hersteller haben sich teilweise schon darauf eingestellt und programmieren ihre Programme entweder gleich transportabel, oder sie bieten zwei Versionen an. Natürlich kam irgendwann auch Interesse an einer portablen Opera Download auf. Und so entstand tatsächlich ein Opera portable - der Browser für den USB Stick.

 

Opera

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Der Nutzen einer portablen Version liegt auf der Hand: Nicht überall kann oder will man Software installieren. Speziell bei der Arbeit an fremden Rechnern, z.B. auch im Urlaub, möchte man auf seine gewohnte Surfumgebung nicht verzichten und zudem auf einen Browser zurückgreifen der auch Deutsch versteht. Davon abgesehen will man auch überall die gleichen Sicherheitsstandards mitnehmen und auf seine Lieblingserweiterungen nicht verzichten. Und in so einem Fall ist der mobile Browser fürden USB-Stick genau das Richtige!

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Äußerlich ist kein Unterschied zu sehen. Mit Opera portable arbeitet es sich genauso wie an einer installierten Version

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Opera-Add-ons installieren, verwalten und löschen

Opera portable installieren und einrichten

Vom Spezialisten PortableApps stammt die Opera portable Version mit der größten Verbreitung. Sie ist in wenigen Augenblicken installiert und kann dann sofort angepasst werden. Zum Beispiel kann man damit beginnen, die Opera Lesezeichen zu importieren, die man vorher an seinem PC exportiert hat. Oder man holt sich gleich alle Einstellungen ins portable Opera, wenn man vorher am Arbeits-PC ein Opera Backup gemacht hat.

Dann kann man aber auch sofort loslegen. Opera portable speichert keine unerwünschten Daten auf dem Datenträger, es schreibt nichts in die Registry und speichert alle Konfigurationen im eigenen Verzeichnis. Insofern eignet sich der mobile Browser auch, um ohne Spuren zu surfen.

Opera portable installieren | winload.de

Opera portable lässt sich auf jeden Datenträger installieren - wenn noch genügend Platz frei ist

Opera portable konfigurieren

Wenn es weniger um Spuren und vielmehr ums gewohnte Surfen an jedem Platz geht, dann ist z.B. eine Deaktivierung des Festplattencaches gar nicht notwendig. Und da es bei portablen Programmen ohnehin gern mal Geschwindigkeitseinbußen gibt, kann der Anwender eine wesentliche Bremse lösen, wenn er den Cache aktiviert.

Der deaktivierte Festplattencache gehört beim Opera portable zur Standardeinstellung. So ist sichergestellt, dass das Programm auch dann keine Probleme macht, wenn der USB-Stick voll ist oder Opera von einer CD gestartet wird. Doch der Cache hat ja durchaus auch seinen Sinn. Dort werden Daten von besuchten Webseiten zwischengespeichert, damit sie nicht bei jedem neuen Besuch wieder aus dem Internet geladen werden müssen. Also sollte man unter „Einstellungen - Erweitert - Verlauf“ den Cache aktivieren und gleichzeitig beim Beenden den Opera Cache leeren. So läuft der Stick nicht voll, aber Opera portable arbeitet etwas schneller.

Marco Kratzenberg
Marco Kratzenberg, GIGA-Experte für Windows, Software, Internetrecht & Computersicherheit.

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