Opera@USB - Die portable Version für den USB-Stick

Holger Blessenohl

Um Plugins und Systemdateien problemlos nutzen zu können, empfiehlt sich im Normalfall immer der normale Opera Download. Dennoch bieten sogenannte portable Programme auch Vorteile. Zum einen ist keine Installation notwendig, die gezippte Datei wird einfach in einen beliebigen Ordner entpackt, mit einem Klick auf die Programm-EXE wird die Software dann gestartet. Daher funktioniert die Software auch dann, wenn der System-Administrator eigentlich die Installation neuer Software blockiert hat. Zum zweiten können die portablen Programme – wie der Name schon sagt – auch auf Wechselmedien wie USB-Sticks eingerichtet werden und dann einfach mit dem Stick überall hin mitgenommen werden.

Opera@USB 1

Opera@USB statt Opera Portable

Der Opera Browser macht vieles anders als andere Browser. So verwundert es auch nicht, dass Opera Portable nicht einfach Opera Portable heißt, sondern Opera@USB. Wie bei anderen Portable-Versionen auch, wird Opera@USB nicht von Opera selbst entwickelt, sondern in diesem Fall als privates Projekt von Markus Obermair aus Österreich. Das Opera für den USB-Stick ist dennoch Freeware, der Entwickler freut sich aber über Spenden.

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Opera@USB: Verschiedene Sprachversionen

Die Hauptversion von Opera@USB ist ein Opera auf Deutsch, alternativ können auf der Homepage von Opera@USB aber auch ein englisches, russisches oder internationales Opera heruntergeladen werden. Letztere Version von Opera@USB beinhaltet dann mehrere Sprachdateien, zwischen denen gewechselt werden kann.

Opera@USB 2

Vergleich Opera – Opera@USB

Opera@USB beinhaltet alle Funktionen und Services, die auch der normale Opera Download bietet. Es können also auch die Anwendung Opera Mail genutzt werden, die Opera Schnellwahl steht beim Programmstart als Speed Dial zur Verfügung und alle persönlichen Daten und Einstellungen können per Opera Link synchronisiert werden, auch mit Opera Mobile oder Opera Mini. Einzige Einschränkung der Opera USB-Version: Es wird ein Windows-PC für die Ausführung des USB-Programms benötigt, mit Opera für Mac ist das Programm nicht kompatibel. Auf einen privaten Surfmodus kann man mit Opera@USB übrigens getrost verzichten. Der von einem USB-Stick gestartete portable Browser legt ohnehin keine Daten auf dem Gastrechner an.

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