Wie kann man Opera Themes selbst erstellen

Martin Maciej

Der Download von Opera ist für viele Nutzer eine willkommene Alternative zu den Standardbrowsern Internet Explorer, Firefox oder Google Chrome. Obwohl die Anwendung nicht so sehr verbreitet ist, wie die Konkurrenz, bietet Opera dennoch viele sinnvolle und spannende Funktionen. So ist es z. B. möglich in Opera Themes nach eigenem Geschmack zu erstellen.

Zum einen kann man diese Opera Skins bereits vorgefertigt herunterladen. Wer jedoch selber seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, der bastelt sich seine eigenen Opera Themes zusammen.

Opera Themes erstellen - Das wird benötigt

Um ein Opera Theme zusammenzustellen, benötigt man zunächst eine sinnvolle Vorlage. Der Standard-Skin findet sich im Installationsverzeichnis von Opera im Unterordner „Skin“ und trägt die Bezeichnung „standard_skin.zip“. Diese gepackte Datei verschiebt man in einen beliebigen Ordner und extrahiert die vorhandenen Daten. Nun findet man viele einzelne Ordner vor, in welchen sich die einzelnen Bestandteile der Opera Themes befinden. Die Ordnernamen sind dabei so gewählt, dass man die Funktion der Grafik für das Opera Theme schnell erschließen kann. Möchte man nun ein Opera Theme nach eigenem Geschmack erstellen, öffnet man die einzelnen Grafiken in einem Bildbearbeitungsprogramm und verändert diese nach eigenem Wunsch.

Opera Themes Ordner

Nach Entpacken des Standard-Skin-Ordners kann man einzelne Elemente für sein Opera Theme bearbeiten

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Opera-Add-ons installieren, verwalten und löschen.

Opera Themes kreieren und hochladen

Darüber hinaus findet sich im entpackten Verzeichnis eine Datei namens „Skin.ini“. Diese kann mit einem beliebigen Texteditor geöffnet werden. In dieser Datei können weitere Vorgaben für das Opera Theme eingegeben werden, z. B. Abstände, Farbverläufe etc. Auch hier sind die Beschreibungen im Regelfall selbst erklärend, so dass das Bearbeiten der Datei für die Erstellung des Opera Themes keine Hürde darstellen sollte. Im Regelfall kann man die bereits vorhandenen Einträge auch übernehmen. Lediglich bei unterwünschten Darstellungen empfiehlt es sich, für das eigene Opera Theme die „Skin.ini“-Datei zu verändern.

Opera Themes Skin.ini

In der Datei Skin.ini finden sich zusätzliche Informationen für das Opera Theme

Zum Abschluss müssen die bearbeiteten Datei wieder mit einem herkömmlichen Packprogramm in einer ZIP-Datei zusammengefasst werden. Der Dateiname steht dabei für die Bezeichnung des Skins. Den gepackten Ordner verschiebt man wieder in das Verzeichnis, wo der Standard-Skin aufgefunden wurde. Nun sollte man im Browsermenü über „Erscheinungsbild“ das selbst erstellte Opera Theme auswählen können. Wird es hier nicht angezeigt, muss der gezippte Ordner in das Verzeichnis „C:/Benutzer/Benutzername/AppData/Roaming/Opera/Opera/Skin/“ eingefügt werden. Den Ordner findet man erst, nachdem die versteckten Objekte unter Windows eingeblendet wurden. Ist man von seiner eigenen Arbeit am Opera Theme überzeugt, kann man diesen auch weiteren Nutzern zum Download zur Verfügung stellen. Hierzu ruft man das offizielle Webangebot von Opera für die Add-on-Verwaltung auf, meldet sich im oberen Bereich an und folgt den dort beschriebenen Anweisungen zum Hochladen des eigenen Opera Themes.

 

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