Nur noch über iCloud: Keine lokale iPhone-Synchronisation in OS X Mavericks - Petition

Ben Miller 1

Apple hat OS X Mavericks viele neue Features spendiert, aber still und heimlich auch einige wichtige Funktionen entfernt. Nutzer laufen dagegen Sturm.

In OS X 10.9 Mavericks hat Apple still und heimlich das Sync Services Framework entfernt, welches iTunes das lokale Synchronisieren von Kalender, Kontakten, E-Mail-Konten, Safari-Lesezeichen und früher auch Notizen sowie Erinnerungen mit einem iOS-Gerät ermöglichte. Kurz gesagt: Unter Mavericks wurde in iTunes auf der Geräte-Seite die „Info“-Sektion entfernt.

In Apples Support-Foren finden sich mehrere Threads zum Wegfall dieser Funtkion.

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So sehen eure Mac-Schreibtische aus

Möchte man seine privaten Daten nun auf iPhone, iPod touch oder iPad übertragen bzw. synchronisieren, bleibt nur noch der Weg über das Internet - sei es iCloud, Google, Exchange oder ein anderer Sync-Dienst. Im Grunde wir die iCloud aber obligatorisch.

In Zeiten der unkontrollierten Totalüberwachung stößt dies verständlicherweise vielen Nutzern sauer auf - zurecht.

Apple liefert keine Erklärung, warum man die lokale Synchronisation dieser Daten jetzt unterbindet.

Diese Neuerung bringt für Nutzer und wohl auch für Apple Probleme mit sich:

  • Die Nutzerdaten werden auf ausländischen Internet-Servern gehostet.
  • Auch wenn Apple den Datenschutz hoch hält, verliert der Nutzer durch diese Änderung die Kontrolle über die seine Daten.
  • Ältere iPhone, iPad und iPod-Generationen, die iCloud nicht unterstützen, gehen unter Mavericks leer aus.
  • Die Europäische Kommission dürfte über diesen erzwungenen Internet-Sync nicht erfreut sein, nimmt sie doch Datenschutz in letzter Zeit überraschend ernst.

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