OS X Mavericks: Intelligenter Ruhezustand dank Umgebungslicht-Sensor

Florian Matthey

Ein wichtiges Feature von OS X Mavericks ist bekanntlich die Verlängerung der Batterielaufzeit. Das System gestaltet aber auch die Stromsparmaßnahme Ruhezustand intelligenter als seine Vorgänger: Der Umgebungslichtsensor lässt MacBooks erkennen, ob der Benutzer vor dem Gerät sitzt.

The Verge (via Mac Rumors) berichtet über die Neuerung in OS X Mavericks, die ebenfalls zur Stromersparnis beitragen kann.

Bisher schaltete sich der Ruhezustand eines Mac immer dann nach einer vorbestimmten Zeit ein, wenn der Benutzer keinerlei Befehle eingegeben hat - also die Maus nicht bewegt oder keine Tasten gedrückt hat. Bei OS X Mavericks kommt eine weitere Komponente hinzu: Das MacBook beobachtet, ob der Benutzer gerade vor dem Gerät sitzt und aktiviert den Ruhezustand nur dann, wenn dies nicht der Fall ist.

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Die Neuerung war Beta-Testern bereits in den Vorab-Versionen des Betriebssystems aufgefallen, allerdings meinten die meisten seinerzeit, dass die FaceTime-Kamera für die Umsetzung verantwortlich sei - das MacBook den Benutzer also permanent „beobachte“. Durch weitere Tests hat sich jetzt aber herausgestellt, dass es sich um den Umgebungslichtsensor handelt, der bisher ausschließlich dafür verantwortlich war, die Display- und Tastaturbeleuchtung an die Umwelt anzupassen.

Das MacBook stellt also durch Veränderungen der Lichtverhältnisse fest, ob sich vor dem Gerät etwas bewegt oder nicht - und sieht davon ab, den Ruhezustand einzuschalten, wenn Bewegungen vorhanden sind. So wird verhindert, dass sich der Ruhezustand aktiviert, wenn der Benutzer beispielsweise etwas auf dem Display liest, gleichzeitig kommt das Feature aber auch denen zugute, die sich vom MacBook fort bewegen und vergessen, den Ruhezustand zu aktivieren.

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