OS X Mavericks: Mail.app-Update soll Probleme mit Gmail beheben

Florian Matthey

Einige Benutzer beklagen sich über Probleme mit der Mail.app in OS X Mavericks - vor allem solche mit einem Gmail-Account. Apple lässt Mitarbeiter und Mitglieder des AppleSeed-Programms nun eine neuen Build der App testen, der die Probleme beheben soll.

Die Bugs der Mail.app in Mavericks sollen vor allem dann bei Gmail-Benutzern für Probleme sorgen, wenn sie Mails empfangen, sie in Ordner verschieben, intelligente Postfächer verwenden oder versuchen, Mails zu löschen. Auch für andere Benutzer soll das Update aber Verbesserungen der Stabilität und beim Umgang mit intelligenten Postfächern mit sich bringen.

Das Update besteht aus derselben Version der Mail.app - Version 7.0 -, die aber eine neue Build-Nummer trägt: Statt um Build 1816 handelt es sich jetzt um Build 1822. Apple bittet die Tester, die Mail.app mit verschiedenen Accounts - beispielsweise iCloud, Gmail oder Exchange - zu verwenden und dabei Mails zu verschicken, in Intervallen zu empfangen, in Ordner zu verschieben, zu löschen, Löschvorgänge und Verschiebungen rückgängig zu machen und Mails als gelesen und ungelesen zu markieren. Letzteres sollen sie sowohl in Mail als auch im Browser tun und überprüfen, ob die Synchronisation funktioniert.

Bilderstrecke starten(13 Bilder)
So sehen eure Mac-Schreibtische aus

Apple bezeichnet das Update als „wichtig“. Möglicherweise wird das Unternehmen es so bald wie möglich als Update für OS X 10.9.0 veröffentlichen, andernfalls könnte es auch Teil des OS X 10.9.1 werden. Wer also noch kein Update auf OS X 10.9 Mavericks durchgeführt hat und die Probleme lieber nicht erleben möchte, sollte mit einem Update warten, bis Apple den Bug behoben hat. Für Betroffene bleibt wiederum das Ausweichen auf die Gmail-Web-Oberfläche.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung