OS X Mavericks: 5 geheime Funktionen, Tipps und Tricks - Teil 1

Thomas Konrad 9

Einige Wochen ist OS X Mavericks nun als kostenloses Update für Mac-Anwender verfügbar. Mountain Lion-Nutzer fühlen sich intuitiv wohl, vieles hat sich auf den ersten Blick nicht geändert. Neues gibt es trotzdem: Wir haben fünf Features zusammengetragen, die noch nicht jeder Anwender kennt.

OS X Mavericks: Bei diesen Funktionen muss man genau hinschauen

Ob die im Folgenden aufgeführten Funktionen wirklich „geheim“ sind, ist fraglich. Wer eine oder mehrere davon bereits kennt, kann sich freuen und zur nächsten springen. In den Kommentaren freuen wir uns außerdem über weitere Hinweise zu häufig übersehenen Neuerungen in OS X Mavericks.

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Neu geladene Apps im Launchpad

Wer Applikationen über den Mac App Store lädt, findet sie nach abgeschlossenem Download im sogenannten Launchpad wieder. OS X Mavericks macht den Anwender hier mit einer Animation auf die neuen Applikationen aufmerksam. Sie sind entgegen Apples derzeitigem Hang zur extremen Minimalismus mit einer aufwendigen Animation versehen. Um sie herum blinkt und funkelt es getreu dem Motto: Und jeder neuen Applikation wohnt ein Zauber inne.

„Erweitertes“ Diktieren: Diktat am Mac auch ohne Internet

Bisher brauchte man eine stetige Verbindung zum Internet, um unter OS X Texte zu diktieren. Ähnlich wie bei Apples Sprachassistent Siri, empfängt ein Server das gesprochene Wort und wandelt es in geschriebenen Text um. OS X Mavericks ändert das: In den Systemeinstellungen kann der Anwender nun eine spezielle Software nachladen, die das Offline-Diktat ermöglicht. 937 Megabyte ist die Datei groß. Danach kann man Texte unter OS X Mavericks auch ohne Internet-Verbindung diktieren.

Aktivitätsanzeige

Nur selten werfen normale Anwender einen Blick in die Aktivitätsanzeige. Sie wurde von Apple in OS X Mavericks überarbeitet und ist durchaus einen Blick wert. An mehreren Stellen im System findet man zudem kleine Neuerungen, die dem Anwender das Innere des Macs vor Augen führen.

In der Systemleiste eines MacBooks offenbart ein Klick auf das Batterie-Symbol Applikationen, die besonders viel Energie verbauchen. Auch das Dock-Symbol zeigt auf Wunsch eine Systemaktivität an.

Der Anwender kann zwischen der aktuellen CPU-Auslastung, dem Verlauf der CPU-Auslastung sowie der Netzwerkauslastung und der Festplattenaktivität wählen.

Wer die Aktivitätsanzeige öffnet, sieht um Bereich Energie noch genauer, welche Applikationen die größten Energiefresser sind. Neben dem momentanen Energiebedarf gibt der durchschnittliche Energiebedarf Aufschluss darüber, welche Applikationen es zu vermeiden gilt, wenn man den Akku schonen möchte.

App Nap ist ein neues Feature von OS X Mavericks. Die Funktion, die man ins Deutsche etwa als App-Nickerchen übertragen kann, schickt Applikationen, deren Fenster verdeckt sind, in einen Tiefschlaf. Sie verbrauchen dann im Idealfall keine Energie mehr. Apple schreibt dazu auf seiner Webseite: „OS X erkennt, wenn eine App vollständig von anderen Fenstern verdeckt wird. Und wenn diese App gerade nicht genutzt wird – etwa um deine Musik abzuspielen, eine Datei zu laden oder E‑Mails zu empfangen – spart App Nap wertvolle Batterielaufzeit indem es die Aktivität der App zurückfährt.“ Die Aktivitätsanzeige gibt also auch Aufschluss darüber, welche Applikation gerade Gebrauch von dieser Funktion macht.

Einen genaueren Blick auf die Aktivitätsanzeige habe wir bereits an dieser Stelle geworfen.

Sonderzeichen und Smilies: Die Smartphone-Lieblinge kommen auf den Mac

Auf Apples iPhone, dem iPad und dem iPod touch sind Smilies bei Nutzern aller Altersschichten äußerst beliebt. Auf dem Mac lassen sie sich unter OS X Mavericks nun einfach mithilfe einer neuen Tastenkombination in Nachrichten und Texte einbinden.

Man drückt ctrl + Befehl (cmd) + Leertaste und schon erscheint unter dem Cursor ein Menü mit Emoji-Symbolen. Doch das ist nicht alles: Wer auf das Pfeilsymbol am rechten unteren Rand klickt, kann zusätzlich auf sämtliche Sonderzeichen von OS X zugreifen. Apple hat seine Hausaufgaben an dieser Stelle wirklich gut gemacht!

Nicht Stören: Mehr Einstellungen für sinnvollere Benutzung

Eine Mitteilungszentrale gibt es mittlerweile sowohl unter iOS als auch unter OS X. Will man einmal keine Benachrichtigungen erhalten, aktiviert man auf beiden Systemen „Nicht Stören“ aktivieren. Unter OS X Mavericks kann man die Funktion nun genauer konfigurieren. Bislang ließ sie sich nur für maximal 24 Stunden aktivieren. Spätestens um 0 Uhr des Folgetages wurde die Mitteilungszentrale wieder aktiv.

Nun kann der Anwender den Zeitraum, in dem die Mitteilungszentrale stumm bleibt, genau festlegen. Zwei weitere Optionen helfen, FaceTime anrufe bestimmter Nutzer oder wiederholte Anrufe auf Wunsch durchzulassen, wenn „Nicht stören“ aktiviert ist.

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