MacBook-Akkulaufzeit: 9 Tipps für Yosemite, die wirklich helfen

Ben Miller 10

Mit diesen Akkulaufzeit-Tipps und Stromspar-Tricks für OS X Yosemite hält euer MacBook deutlich länger durch.

MacBook-Akkulaufzeit: 9 Tipps für Yosemite, die wirklich helfen

Heutige MacBook bieten bereits Akku-Laufzeiten von bis zu 12 Stunden. Trotzdem geht der Akku komischerweise immer dann in die Knie, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Mit den folgenden Akkulaufzeit-Tipps und Stromspar-Tricks für OS X Yosemite hält euer MacBook deutlich länger durch.

1. Zustand des MacBook-Akkus überprüfen

Auf dem Mac kann man den Zustand des verbauten Akkus selbst überprüfen. Es gibt sogar zwei Möglichkeiten herauszufinden, wie es um den Akku bestellt ist, wie viele Zyklen er bereits hinter sich hat und wie hoch die aktuelle Kapazität ist.

Klickt man mit gedrückter ALT-Taste auf das Akku-Symbol in der Menüleiste, bekommt man grob den Status des Akkus angezeigt. Steht hier Zustand: Normal, ist alles in Ordnung.

Mehr Informationen erhält man in den Systeminformationen. Diese öffnet man per Klick auf den Apfel in der Menüleiste. Anschließend drückt man die ALT-Taste und sieht direkt als ersten Punkt Systeminformationen und klickt darauf.

Im nun geöffneten Fenster suchen wir links den Punkt „Power“. Hier werden alle relevanten (und teilweise sehr technischen) Daten des Akkus und Stromverbrauches gelistet.

Unter dem Punkt Gesundheit sehen wir, wie viele Ladezyklen der verbaute Akku in seinem Leben bereits durchlaufen hat. Direkt darüber wird die Kapazität in Milliamperestunden angezeigt.

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2. Stromfressern auf die Schliche kommen

Seit OS X Mavericks besitzt das Mac-Betriebssystem eine Funktion, mit denen man stromfressenden Apps auf die Schliche kommen kann. Hierfür einfach auf das Akku-Symbol in der Menüleiste klicken.

Erweitert steht diese Funktion in der Aktivitätsanzeige-Applikation unter dem Reiter „Energie“ zur Verfügung. Sollte eine App regelmäßig aus der Reihe tanzen, sollte man überprüfen, ob man die aktuellste Version installiert hat. Hilft auch das nicht, so kann der Wechsel auf eine alternative App helfen.

3. Safari Browser verwenden

Apropos Alternativen. Der Safari Browser von OS X Yosemite ist hardwarebeschleunigt, optimiert für OS X und die Mac-Hardware. Dadurch verbraucht der Safari-Browser deutlich weniger Strom als Chrome oder Firefox. Mehr als zwei Stunden länger hält der Akku durch, wenn man statt Chrome und Firefox den Safari-Browser verwendet. Schaut man beispielsweise Netflix im Safari, reicht die Akkuladung sogar über 3 Stunden länger, laut Apple. Das sind mal Hausnummern.

4. Grafikkarte manuell wechseln

Stärkere MacBook Pros besitzen zwei Grafikeinheiten, die integrierte Grafik des Prozessors und eine dedizierte Grafikkarte. Letztere verbraucht mehr Strom als jene des Prozessor, ist aber natürlich auch leistungsstärker. Normalerweise wechselt OS X automatisch und selbstständig zwischen diesen zwei Grafikkarten hin und her, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt.

Manche Programme erzwingen die Verwendung der dedizierten Grafikkarte aber auch dann, wenn es eigentlich gar nicht notwendig wäre.

Die kostenlose App gfxCardStatus kann nicht nur in der Menüleiste anzeigen, welche Grafikeinheit gerade aktiv ist, sondern erlaubt dem Nutzer auch das manuelle Wechseln zwischen integrierter und dedizierter Grafik.

Man soll jetzt aber nicht hergehen und immer manuell wechseln, sondern diese Aufgabe schön dem Betriebssystem überlassen. Nur in Ausnahmesituationen kann es hilfreich sein, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

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