MacBook-Akkulaufzeit: 9 Tipps für Yosemite, die wirklich helfen

Ben Miller 10

5. Energiespar-Einstellungen nutzen

In den Systemeinstellungen von OS X finden sich nützliche Energiespar-Einstellungen, die viele leider übersehen. Apple bietet sie nicht ohne Grund an. Einfach mal einen Blick reinwerfen und die Einstellungen überprüfen.

Power Nap im Batteriebetrieb sollt nicht aktiviert sein, zumindest nicht auf Reisen.

Außerdem kann man hier ganz oben den automatischen Wechsel der Grafikmodi deaktivieren. Unterschreitet der Akku-Stand eine gewisse Grenze, wird automatisch auf die stromsparendere aber leistungsschwächere integrierte Grafik gewechselt. Wenn man auf seinem MacBook (Pro) mit Retina-Display im Batteriebetrieb mit zahlreichen geöffneten Programmen plötzlich kleinere Ruckler in der Darstellung bemerkt, wurde wohl automatisch auf die integrierte Grafik gewechselt. In diesem Fall sollte man nicht mehr benötigte Programme komplett schließen und wenn möglich auch die Retina-Auflösung auf Standard stellen. Letzteres entlastet den Grafikchip.

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6. Helligkeit von Display und Tastatur runterdrehen

Das Display ist einer, wenn nicht der größte Stromverbraucher eines MacBook, MacBook Air und MacBook Pro. Die Helligkeit des Displays und der Tastatur schon um ein paar Punkte runterzudrehen, kann kostbare Minuten, ja sogar Stunden, Akkulaufzeit einsparen.

7. Ortungsdienste, WiFi und Bluetooth deaktivieren

Die neueren Macs mit aktuellem OS X verfügen auch über Ortungsdienste, die ähnlich aufgebaut sind wie jene von iPhone und iPad. Geortet wird mittels Internetverbindung und WiFi-Netzwerken in der Umgebung. Also am besten deaktivieren.

WiFi und Bluetooth: Wenn man beispielsweise im Zug sitzt und sich die Zeit mit einem netten Film vertreiben will, braucht man der Mac kein WiFi und auch kein Bluetooth. Besonders das WiFi prüft stetig nach verfügbaren Netzwerken (unter anderem für die Ortungsdienste). In einem fahrenden Zug, von Bahnhof zu Bahnhof, und besonders bei Fahrten durch Städte, kann dieses durchgehende aktualisieren auf den Akku schlagen. Also ausschalten.

8. Arbeitsspeicher

Seit OS X Mavericks, somit auch Yosemite, verfügt das Mac-Betriebssystem über eine neue Verwaltung des Arbeitsspeichers. Diese ist ähnlich aufgebaut wie jene von iOS. Daten von geöffneten Programme, die aber gerade nicht benötigt werden, komprimiert OS X im Arbeitsspeicher. Das kann man sich vorstellen wie bei einem ZIP-Archiv. Dadurch wird freier Platz im Arbeitsspeicher geschaffen, ohne die Daten aus demselbigen entfernen zu müssen.

Leert man nun manuell mit einer der vielen Arbeitsspeicher-Aufräum-Apps den Arbeitsspeicher, muss OS X die Daten der Programme erneut in den Arbeitsspeicher laden, einsortieren und die Verwaltung von neuem starten. Das ist rechenintensiv, unnötig und kostet Akkulaufzeit. Man sollte da nicht reinpfuschen.

Bonus: Retina-Grafik runterschrauben

Apples Retina-Displays sind ein Augenschmaus, setzen aber auch viel Grafik-Leistung voraus. Ich beispielsweise arbeite auf meinem MacBook Pro mit der höchsten Auflösung, die die Systemeinstellungen hergeben. Dementsprechend ist auch der Stromverbrauch der Grafikchips.

Ist man auf Reisen, beispielsweise im Zug, sollte man die Retina-Auflösung auf das Standard-Maß zurückstellen. Das entlastet die Grafikchips und verringert ihren Stromverbrauch. Somit hält der Akku länger.

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