Nachdem vergangene Woche das beliebte Custom-ROM Paranoid Android in der Version 4.5 als Alpha freigegeben wurde, erreicht das Entwicklerteam diese Woche einen überwiegend stabilen Beta-Status der Firmware. In den heute veröffentlichten Build sind zahlreiche Fehlerberichte und Beschwerden von Nutzern eingeflossen, weshalb das ROM bereits als mehr oder weniger alltagstauglich angesehen werden kann.

Mit dem Release der Paranoid Android-Version 4.5 erhält ein prominentes Feature des im Herbst anstehenden Android L Einzug in das Custom-ROM: Das Multitasking-Menü erhält einen „Karten-Look“, mit dem einzelne Anwendungen fortan mehrere Fenster zugesprochen bekommen können – etwa der Browser mit den geöffneten Tabs. Letzteres setzt allerdings eine entsprechend präparierte Anwendung voraus. Das Team von Paranoid Android demonstriert das Feature und das neue Design in einem kurzen Video.

Folgende Änderungen wurden seit dem Alpha-Stadium getätigt: (Deutsche Übersetzung von uns)

  • Steigerung der Stabilität des Multitasking-Menüs
  • Patch für den Google-Bug 13678484, bekannt als „Fake ID“
  • Features von Paranoid Android funktionieren jetzt bei Multi-User besser
  • Die Theme-Engine der CyanogenMod wurde aktualisiert
  • Behebung eines Bugs in Zusammenhang mit dem „Alle Anwendungen löschen“-Buttons im Multitasking-Menü
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Den Download für diverse Nexus-Modelle sowie das OnePlus One, das Oppo Find 5 und das Oppo N1 ist wie gewohnt über die entsprechende Paranoid Android-Seite möglich. In einem ersten kurzen Test auf einem Nexus 7 (2013, Test) lässt sich das neue Multitasking-Menü nach kurzem Anlauf bereits problemlos nutzen. Die Karten-Ansicht sieht schick aus, funktioniert und die Animationen laufen flüssig. Trotz ausgewiesenem Beta-Stadium konnten bislang keine gröberen Bugs festgestellt werden. Wir empfehlen dennoch nur erfahrenen Nutzern die Installation des Custom-ROMs – wir übernehmen keine Verantwortung für etwaige Schäden am Gerät.

Quelle: Paranoid Android @Google+ [via Android Authority]