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Passwort-Manager

Marco Kratzenberg

Viele Passwort-Manager haben Phantasienamen. Der hier nennt sich auch Passwort-Manager. Das Tool kann all unsere Passwörter und Zugänge für die verschiedensten Seiten sicher aufbewahren und schützen.

Das Freeware-Programm Passwort-Manager besteht aus einer einzigen, relativ großen Programmdatei und kann ohne weitere Installation sofort genutzt werden. Natürlich auch von einem USB-Stick. Nach der ersten Nutzung wird noch eine weitere Datei namens KeyManager.ini angelegt, die nicht nur die Standardeinstellungen des Tools enthält, sondern im weiteren Verlauf auch alle gespeicherten Passwort-Daten. Diese Datei muss immer im selben Verzeichnis wie das Programm liegen und darf nicht schreibgeschützt sein, wenn man darin arbeiten will.

Wie sicher ist der Passwort-Manager?

Der Programmautor, Harald Hansen, hat seinem Tresor eine AES-Verschlüsselung verpasst. Die gilt nach wie vor als extrem schwer bis gar nicht zu knacken - auch wenn die NSA wohl derzeit mit Hochdruck daran arbeitet.

Der Zugang zum Passwort-Manager selbst ist mit einem Generalschlüssel gesichert. Wer diesen nicht hat, kommt an die gespeicherten Daten (nie mehr) heran. Denn auch wenn eine INI-Datei im Textformat alle Daten enthält, sind diese darin eben doch mit AES verschlüsselt. Man kann sie also jederzeit wieder mit dem Passwort-Manager öffnen, wenn man den Hauptschlüssel hat. Kann aber ohne diesen nichts damit anfangen. Die eingegebenen Daten sind zu jedem Zeitpunkt verschlüsselt. Auch während das Programm geöffnet ist.

So arbeitet der Passwort-Manager

Beim ersten Start soll man seinen Hauptschlüssel eingeben. Das ist ein Passwort, das aus allen möglichen Zeichen bestehen kann, aber mindestens 10 Zeichen lang sein muss. Natürlich sollte man hier ein Passwort nehmen, das weder irgendwo steht, noch leicht zu erraten ist.

passwort-manager-hauptschluessel
Danach befindet man sich in der normalen Programmansicht. In einer Eingabemaske, die neben einem Titel noch den Benutzernamen und das Passwort des Zugangs enthält. Außerdem gibt es noch die Option, in einem Informationsfeld weitere Daten einzugeben. Dort kann man zu jedem Zugang Notizen anlegen und etwa die Adresse der Zugangs-Webseite speichern.

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Besitzt man für einen neuen Zugang noch kein eigenes Passwort, so kann man sich eines erzeugen lassen. Welche Voraussetzungen solche generierten Passwörter erfüllen müssen, kann man in den Programmeinstellungen festlegen. Scheut man Keylogger, so kann man für die Passworteingabe auch eine virtuelle Bildschirm-Tastatur benutzen, die sich auf Knopfdruck aufrufen lässt. Übrigens: Fall man mal nicht weiterweiß: Die gesamte Anleitung zum Programm verbirgt sich hinter dem Hilfe-Button!

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