On1 Photo RAW im Test: Das hat uns nicht so gut gefallen

  • Viele Presets wirken zu extrem und zu künstlich für den europäischen Geschmack. Auch bei manch normalem Regler muss man aufpassen, nicht zu weit zu gehen.
  • Qualitätsabzug gab es vor allem für das Reparatur-Werkzeug. An die Qualität von Pixelmator Pro kommt es nicht ran.
  • Einige Tastenkürzel und Trackpad-Gesten fehlen uns auf dem Mac. Warum kann man zum Beispiel die Einstellungen eines Bildes nicht mit cmd+c und cmd+v übertragen? (Die Funktion erreicht man per Rechtsklick auf das Thumbnail.)
  • Die Ladezeit von RAW-Dateien war auf unserem iMac von 2013 langsam, auch manche Funktionen benötigten zu viel Zeit.

Das darf man außerdem wissen

On1 bietet gute Tutorial-Videos, die beim Einstieg in die Software und die Funktionsweise verstehen helfen. Das ist vor allem für die Bereiche Ebenen, Maskierungen und Effekte hilfreich. Achtung: Die Videos sind englischsprachig – wie auch die komplette Software. (Vermutlich kann man sich aber auch ohne große Englischkenntnisse in eine Bildbearbeitungssoftware hineinfuchsen.)

Mit Photo Raw 2018.5 hat On1 Kamera-Profile eingeführt. Es will die Farbeistellungen der verwendeten Kamera abbilden, zum Beispiel „Natürlich“, „Portrait“ oder „Landschaft“. Wichtig für Fotografen, die mit RAW und JPEGs arbeiten: Die Software kann die JPEGs verstecken und Änderungen synchronisieren. Noch zahlreiche weiteren Neuerungen machen das kleine (kostenlose) Update groß.

Vergessen, im Urlaub die Zeitzone der Kamera umzustellen? Thumbnails auswählen, rechte Maustaste klicken und Edit Capture Date wählen. Hier lassen sich schnell mal 7 Stunden hinzuzählen oder abziehen.

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Sebastian Trepesch
Sebastian Trepesch, GIGA-Experte für Apple-Produkte und -Software, Fotografie, weitere Technikprodukte.

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