Photoshop Express

Katharina Sckommodau

Seit etwa vier Jahren steht die Online-Version von Photoshop jetzt schon im Netz zur Verfügung, Giga hat damals darüber berichtet. Wir haben uns angesehen und getestet, wie sich der Editor entwickelt hat.

Photoshop Express

Geht man auf die Webseite von Adobe, findet man keinen direkten Link zu Photoshop Express. Erst über Umwege, sprich über die Suchfunktion, taucht der Name der webbasierten Lösung überhaupt erst auf - lässt die Vermutung zu, dass der Hersteller wenig daran interessiert ist, die kostenlose Lösung publik zu machen.

Über die Webseite von Photoshop ist dann der Einstieg zu finden: Hier gibt es neben den Produktvorstellungen der Desktop-Versionen, den Lernhilfen und den Highlights die Online-Werkzeuge, bestehend aus Photoshop Express Editor, Organizer und Style Match. Zudem kann man sich hier direkt registrieren: Registrierte Anwender können auf 2 GB freien Speicher zugreifen, bekommen eine Galerie und eine Profil-Seite, sowie Vorlagen für eine Diashow.

Nur JPEG-Dateien lassen sich derzeit mit Photoshop Express bearbeiten, der Hersteller empfiehlt Bilder, die kleiner als 16 Megapixel sind. Wir haben es mit einem Bild mit 6,6 MB versucht; der Editor öffnete es zügig, auch bei den einzelnen Bearbeitungsschritten zeigte sich die Lösung recht flink.

Oberfläche

An der Oberfläche hat sich auf den ersten Blick nur wenig geändert, die Oberfläche sieht immer noch aus, wie die, der Beta. Allerdings gibt es nun eine deutsche Variante, zudem ist die Liste der Befehle deutlich länger geworden.

Wer eine Ähnlichkeit zu Photoshop sucht, sucht vergeblich. Die Express-Variante liefert keine Werkzeugleiste, auch die Menüs, die die verschiedenen Funktionen beinhalten, fehlen. Alle Filter, Effekte und sonstige Bearbeitungsmittel sind in einer Leiste am linken Rand untergebracht, aufgeteilt in die Kategorien Bearbeiten und Dekorieren.

Bearbeiten

Die Kategorie Bearbeiten zeigt drei weitere Unterteilungen, Klassisch, Semiprofi und Effekte. Klassisch bietet die elementarsten Funktionen zur Bildbearbeitung, die durch die Funktionen bei Semiprofi ergänzt werden. Unterschiede in der Bedienung gibt es hier nicht: Wird ein Filter gewählt, etwa der Weißabgleich, liefert der Editor am oberen Rand verschiedene Einstellungen, die jedoch leider nicht weiter justiert werden können.

Andere Funktionen ermöglichen eine Bearbeitung von Teilbereichen innerhalb des Fotos, etwa Rote Augen oder Retuschieren, was mit einer vereinfachten Funktionsweise des Stempel-Werkzeugs zu vergleichen ist. Abwedeln und Nachbelichten bieten hier die meisten Einstellungen: Beeinflussen lassen sich Tiefen, Mitteltöne und Lichter. Zur Pinselgröße und Härte, sowie zur Intensität stehen jeweils drei feste Einstellungen bereit. Flexibler wären hier Schieberegler zum stufenlosen Justieren.

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