Beide Programme bieten reichhaltiges Sortiment an Retusche-und Auswahlwerkzeugen, verschiedene Pinsel und Radierer. Leider unterscheiden sich die gleichen Werkzeuge in den beiden Programmen im Aussehen und in der Anordnung auf der Werkzeugleiste, was einen Umstieg von einem Programm zum anderen deutlich erschwert. Die Werkzeuge, die nur Elements bietet, erleichtern zum Teil wichtige Arbeitsschritte, bieten aber dabei nicht immer so viele Einstellungen.

Hinter dem Schnellauswahl-Werkzeug gibt es hier einen praktischen Auswahlpinsel. Einstellbar in der Breiteund in der Kantenschärfe entstehen damit linien- und kurvenförmige Auswahlbereiche. Dieses Werkzeug wäre sicher auch in Photoshop gut angesiedelt.
 

 

Das Neu-zusammensetzen-Werkzeug ersetzt die Funktion Inhaltsbewahrendes Skalieren aus Photoshop. Es staucht das Bild horizontal oder vertikal und erhält dabei wichtige Bildstellen: Mit einem Schutzpinsel werden die Bereiche gekennzeichnet, die es in den Proportionen zu erhalten gilt, ein anderer Pinsel dient dazu, die Bildstellen zu markieren, die gelöscht werden sollen.

Der Ausstecher liefert verschiedene Formen zum Freistellen. Diese werden in einer festen Größe oder frei auf dem Bild aufgezogen und freigestellt. Einstellbar ist hier auch eine weiche Kante.

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Daneben liegt das Gerade-ausrichten-Werkzeug. Diese Funktion übernehmen in Photoshop die verschiedenen Funktionen zur Transformation, die exakt an einem Raster ausgerichtet werden können.

Für komplexere Retuschen ist das Pinselpaar Smartpinsel und Detail-Smartpinsel zuständig. Eine Palette liefert beim Aufrufen des Werkzeuges verschiedene Korrekturvorgaben, die dann mit dem Pinsel auf das Foto aufgetragen werden. Alle Korrekturen befinden sich auf einer, von Elements eigenständig angelegten Einstellungsebene. Diese ist mit einer Maske belegt, über die sich die vom Filter betroffenen Bereiche weiter einstellen lassen. Zwar entspricht die Vorgehensweise den Einstellungsebenen in Photoshop, die jedoch wesentlich feinere Filter-Einstellungen erlauben.