In Photoshop kann hingegen eine getroffene Auswahl über den Dialog Kante verbessern weiter verfeinert werden: Dabei helfen ein einstellbarer Smart-Radius, der per Pinsel weiter verfeinert werden kann, sowie die Option Farbe dekontaminieren, die Farbsäume an den Auswahlkanten verhindert.

Als Ersatz bietet Elements die Magische Extrahierung, die unter einem anderen Namen bereits in einer Vorversion von Photoshop angesiedelt war. Umfassende Einstellungen wie in Photoshop sind hier jedoch nicht möglich, was sich auf die Qualität des Ergebnisses auswirkt.

Sollen freigestellte Elemente oder auch Bildteile in ihren Proportionen geändert werden, gibt es seit Photoshop CS5 das Formgitter: An den Schnittpunkten eines Netzes werden Griffpunkte gesetzt, die sich dann verschieben lassen. Einstellbar ist dabei die Stärke der Verformung sowie die Anordnung der Punkte bei Überlappungen. Abgesehen von scherzhaften Änderungen wie im gezeigten Beispiel, hilft diese Funktion auch bei ernsthafteren Aufgaben: So kann beispielsweise schonend in Gesichts- und Körperproportionen eingegriffen werden.

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22 Bilder, bei denen du nicht glauben wirst, dass kein Photoshop im Spiel war