Die wichtigste zu Beginn: Photoshop kommt mit allen Farbräumen und Profilen zurecht. Elements hingegen kennt kein CMYK, zudem stehen nur die Profile  sRGB und AdobeRGB bereit. Ebenso funktionieren die meisten Funktionen in Elements nur bei Bildern mit einer  Farbauflösung von 8 Bit.

Zwar liefert Elements eine gute Automatik zum Erzeugen von HDR-Bildern, die Einstellungen dazu in Photoshop ermöglichen es hingegen, weitaus mehr Feinheiten im Bild zu zeigen. Zudem fehlt in Elements die Möglichkeit, Bilder mit 32 Bit zu exportieren.

Neben den üblichen Retusche-Werkzeugen bietet Photoshop CS 5 die Inhaltssensitive Füllung. Dabei werden grob gewählte Bildbereiche, die es zu entfernen gilt, mit Musterelementen aus dem näheren Umfeld der Auswahl gefüllt. Dem gegenüber steht der  Bereichsreparatur-Pinsel von Elements, der ebenfalls störende Objekte ersetzt. Handelt es sich jedoch um größere Bildflächen, punktet deutlich Photoshops Inhaltssensitive Füllung.

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22 Bilder, bei denen du nicht glauben wirst, dass kein Photoshop im Spiel war

Fazit

Letztendlich hat es Adobe doch recht treffend formuliert: Elements ist ideal für Hobby-Fotografen und erfahrene Amateurfotografen. Das Programm bietet alle Einstellungen zur Bildkorrektur und dazu noch den Organizer, der im Gegensatz zur Bridge auch die iPhoto-Alben anzeigt. Dazu zeigt das Programm zu komplizierteren Funktionen Hilfestellungen und hat einige davon mit Assistenten versehen.

Als preiswerter Einstieg für Photoshop, wie es so oft zu lesen ist, ist Elements nicht geeignet. Dazu sind die Programme viel zu unterschiedlich in ihrer Bedienung. Wer sich also zum Ziel gesetzt hat mit Photoshop zu arbeiten, der sollte ohne Umweg die Profi-Version wählen.

Photoshop richtet sich eindeutig an professionelle Bildbearbeiter; das zeigt schon die, im Gegensatz zu Elements nüchtern gehaltene Oberfläche. Hier sind alle Werkzeuge optimal einzustellen. Allerdings ist bei vielen Bearbeitungsschritten, zu denen Elements Automatik-Funktionen und Assistenten bietet, solide Handarbeit angesagt.

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