3D Invigorator: Plug-in für Photoshop

Katharina Sckommodau 1

Photoshop bietet zwar eine Fülle an Filtern und Effekten, doch oft ist genau der Effekt nicht dabei, den man gerade für das aktuelle Projekt benötigt. Fündig wird man auf den Seiten des Photoshop Marketplace, einer Plattform, auf der Adobe Drittherstellern ermöglicht, verschiedene Ressourcen für Photoshop bereitzustellen. Ein Beispiel dazu ist das Plug-In 3D Invigorator.

3D Invigorator: Plug-in für Photoshop

Der 3D Invigorator ist – wie der Name vermuten lässt – in der Kategorie 3D zu finden. Per Klick auf Download from Publisher gelangst Du auf die Webseite des Herstellers Digitalanarchy. Hier steht eine Demo von 3D Invigorator zum Download bereit, im Beispiel wählen wir die Demo für den Mac, für Windows-Anwender gibt es den Bereich Win Demos.

Die Installation des Plug-Ins startet per Doppelklick. Sind mehrere Versionen von Photoshop installiert, wird automatisch die aktuellste gewählt in unserem Fall Photoshop 5.1; eine frühere Version kann jedoch bei der Installation festgelegt werden.

Zwar hat Adobe die 3D-Funktionalitäten in der Version Photoshop CS6 weiter ausgebaut, der 3D-Invigorator bietet jedoch Funktionen, die in Photoshop selber nicht zu finden sind. So lassen sich beispielsweise mehrere Körper zugleich erstellen und getrennt voneinander bearbeiten.

Um die Funktionen des Plug-Ins zu testen, legen wir ein neues Dokument an. Wir haben die Fläche mit einem Verlauf gefüllt, der wie eine einfache Landschaft wirkt, wenn er senkrecht von oben nach unten aufgezogen wird. Speichere die Datei unter einem schlüssigen Namen, wir benötigen sie später noch!

Über Filter > Zaxwerks  startest Du den 3D Invigorator. Ist die Erweiterung bereits gekauft worden, muss sie beim ersten Start zunächst autorisiert werden, bei der Demo reicht ein Klick auf Demo. Jetzt entscheidest Du, ob die Szene beim Start einen 3D-Text oder einen einfachen 3D-Körper enthalten soll. Ebenfalls eine Form aus Illustrator kann geöffnet werden. Um zunächst keine Form anzulegen, wählst Du die letzte Option, Create an Empty Scene.

Nun öffnet sich die eigene Oberfläche des Plug-Ins. Zu sehen ist in der Mitte die Arbeitsfläche für die zukünftigen 3D-Elemente in der Szene. Rechts oben gibt es ein kleines Vorschau-Bild, das momentan nur den, zuvor mit einem Verlauf gestalteten Hintergrund des Dokuments zeigt. Alle weiteren Paletten und Schalter dienen der Erstellung der dreidimensionalen Elemente – deren Grundlagen zeigen die nächsten Schritte.

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