Die Freeware ProcessAlive checkt in regelmäßigen Abständen, ob ausgewählte Prozesse noch laufen und startet sie nötigenfalls nochmal.

 

ProcessAlive

Facts 

Manchmal hängen sich Programme einfach auf. Und natürlich sind es immer die wichtigsten Programme, die eigentlich auf keinen Fall abstürzen dürfen. Wie beispielsweise Kommunikationsprogramm oder Backuplösungen. ProcessAlive sorgt dafür, dass in diesem Fall die wichtigen Programme einfach wieder gestartet werden.

ProcessAlive hält das System am Leben

Die Vorgehensweise des kostenlosen Tools ProcessAlive ist relativ einfach. Wir suchen aus der Liste unserer Programme jene heraus, die auf keinen Fall abstürzen dürfen. Diese fügen wir der Liste der zu überwachenden Prozesse hinzu. Dann minimieren wir das Programm mit einem Klick auf den großen ButtonButton these programs alive“.

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ProcessAlive startet abgestützte Programme automatisch neu

Ab sofort wird ProcessAlive prüfen, ob die ausgewählten Prozesse laufen. Ist das nicht der Fall, startet das Kontrolltool den abgestürzten Prozess sofort noch einmal. Das funktioniert nicht immer. Wenn ein Programm sich aufgrund technischer Störungen so richtig aufgehängt hat, kann es in der Regel auch nicht erneut gestartet werden. Aber in den meisten Fällen klappt das prima!

ProcessAlive installieren und einrichten

ProcessAlive besteht nur aus einer Programmdatei und ist theoretisch ein portables Programm. Allerdings macht das wenig Sinn, weil es sich ja in der Regel um fest installierte Tools auf immer demselben System handelt, um das sich das Tool kümmern soll. Aus demselben Grund macht auch die Autostartfunktion nur Sinn, wenn das Programm einen festen Platz hat. Allerdings verfügt das Tool über kein Setup. Hier müssen wir selbst Hand anlegen. Dazu reicht es aus, wenn man an einer beliebigen Stelle einen Ordner anlegt, die Programmdatei dorthin bewegt und das Tool dann startet.

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ProcessAlive kann die zu überwachenden Prozesse speichern

Rechts im Hauptfenster sind zwei Optionen zu sehen. Hier legen wir fest, ob das Tool automatisch beim Booten starten soll. Außerdem können wir hier bestimmen, dass die Liste der zu überwachenden Programme dauerhaft gespeichert wird. Daraufhin legt es im eigenen Programmverzeichnis eine Datei namens process_list.ini an und die wird bei jedem Start geladen. So müssen wir nicht jedes Mal aufs Neue die zu überwachenden Programme eingeben.

Hier wird auch gespeichert, in welchen Abständen ProcessAlive überhaupt das Vorhandensein der Prozesse prüfen soll. Klickt man nämlich mit der rechten Maustaste in der Taskleiste auf das Programmicon, so kann man unter „Add Delay“ den Rhythmus in Millisekunden einstellen. Anfangs liegt er bei 0, was bedeutet, dass das Tool andauernd prüft, um sofort reagieren zu können. Das ist praktisch, frisst aber Systemressourcen. Wählt man hier etwa einen Wert von 300000, dann checkt das Tool alle 5 Minuten. In der Regel reicht das, um das Schlimmste zu verhindern. Wer nervöser ist, kann diesen Wert natürlich verringern.

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