Samsung S-Cloud: Startschuss ebenfalls am 3. Mai in London?

Amir Tamannai

Samsung könnte dem Vernehmen nach am 3. Mai in London nicht nur das Galaxy S3 (oder nur S2.5, wenn man einigen Gerüchten und „Leaks“ glauben schenken möchte) vorstellen, sondern könnte mit einem eigenen Cloud-Speicherdienst auch die iCloud- und Drive-Konkurrenz aus Cupertino und Mountain View angreifen. Die S-Cloud dürfte also ein feines Zusatz-Schmankerl für kommende Samsung-Smartphones sein.

ASUS bietet auf seinen Tablets ja bereits mit Webstorage einen eigenen Cloud-Service an, Apple mit der iCloud sowieso und Google mit Drive hoffentlich in den nächsten Tagen – da möchte Samsung nicht nachstehen und wird vermutlich auf dem Unpacked-Event am 3. Mai die S-Cloud auf uns Nutzer loslassen.

Das Konzept der S-Cloud gleicht dem von Apple und den anderen Geräteherstellern sehr: Kunden, die sich für die S-Cloud anmelden, erhalten „mehr als 5 GB“ Gratisspeicher für Bilder, Musik und Videos. Wir sind gespannt, ob es deswegen zwischen den alten Streithähnen Samsung und Apple zu erneuten Patentstreitigkeiten kommen wird, denn auch Samsung will Medien in der S-Cloud, wie bei Apples iTunes, über eine App auch auf Endgeräten leicht zugänglich machen. Zu diesen Endgeräten gehören neben Smartphones und Tablets auch Fernseher und Notebooks der koreanischen Marke.

Interessanterweise soll die S-Cloud technisch von Microsoft zur Verfügung gestellt respektive betrieben werden. Ob und wie viel die S-Cloud für Nutzer ohne Samsung-Geräte kosten wird und wie die Preisstruktur jenseits des Basisspeichers aussieht, ist noch nicht bekannt.

Wir sind gespannt, wie sich die Samsung-Cloud gegen die hoffentlich bald erscheinende Drive-Konkurrenz aus Mountain View und bestehende Konzepte wie der Kooperation zwischen HTC und Dropbox schlägt. Und freuen uns, dass es neben irgendeinem Smartphone am 3. Mai in London auch noch etwas anderes zu sehen geben wird.

mk.co.kr [via Electricpig]

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