News Mix: Videotelefonie, Mobile Safari Download, Google Voice

Ben Miller 6
News Mix: Videotelefonie, Mobile Safari Download, Google Voice

Wie Engadget aus „äußerst sicherer Quelle“ erfahren haben will, finden sich im iPhone OS 3.2, welches aktuell beim iPad zum Einsatz kommt, erste ernstzunehmende Hinweise auf Videotelefonie. So verstecken sich im iPhone OS 3.2 SDK Codebausteine zum Akzeptieren aber auch Ablehnen von Videotelefonie-Konferenzen, Wechseln der Video-Quelle und Betrachten eines Videotelefonats in einem Teil- und Vollbild.

Diese rudimentären Ansätze für Videotelefonie und der Fakt, dass Apple seit wenigen Tagen VoIP- und schon etwas länger Videotelefonie im AppStore erlaubt, sprechen für eine Frontfacing- bzw. iSight-Kamera in kommenden iPhone- aber auch iPad-Generationen.

Auch kann das iPhone OS 3.2 bzw. der Mobile Safari Dateien Down- und Uploaden. Hierfür kommt ein „offener Ordner“ zum Einsatz auf den Apps zugreifen können. Zudem könnte, laut Engadget, der Landscape-Homescreen des iPads auch seinen Weg aufs iPhone finden.

In den Tiefen des iPhone OS 3.2 verfügt das iPad zudem über Telefonfunktionen, Ansätze für eine Handschrift-Tastatur, verbesserte Rechtschreibprüfung, Einstellungsmöglichkeiten zu Klingeltönen und SMS, Unterstützung verschiedene Schriftarten (=kommt bei den iBooks zum Einsatz), USB-Host- und erweiterten Bluetooth-Support.

iPad iPhone OS 3.2 SDK Simulator
iPad iPhone OS 3.2 SDK Simulator
iPad iPhone OS 3.2 SDK Simulator

Desweiteren konnte ein Jailbreaker bereits die iPhone-Multitasking-Hacks ProSwitcher und Backgrounder in den iPad-SDK-Simulator importieren und auch aktiveren.

Besonders interesst ist die Möglichkeit der Verwendung des iPads als Grafiktablet sofern Apple diese Funktion freischaltet bzw. weiterentwickelt.

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Nachdem Apple die offizielle Google Voice Applikation (noch) nicht zugelassen und inoffizielle GV-Apps aus dem AppStore verbannt hat, entwickelte der Suchmaschinenriese eine komplett webbasierte Version ihrer native iPhone App die seit kurzem unter m.google.com/voice vorerst, wie auch der Service selbst, nur für Nutzer aus den USA bereit steht.

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