Secret Disk

Marco Kratzenberg

Geheime Laufwerke sind aus vielen Gründen nützlich. Es reicht ja schon, wenn man dort Fotos speichert, die nicht jeder sehen soll. Eine einfache, aber sichere Möglichkeit eines solchen versteckten Laufwerks bietet das Freeware-Tool Secret Disk.

Fragt man den durchschnittlichen Anwender, welche Anforderungen er an ein verstecktes Laufwerk hat, dann halten sich Sicherheit und einfache Nutzung die Waage. Man will eine sichere Lösung, die nicht jeder Hinz und Kunz sofort knacken kann. Sie darf auch ruhig so sicher sein, dass nicht einmal ein Computerexperte sie knacken kann. Andererseits will man aber auch nicht komplizierte Änderungen an seiner Festplatte vornehmen müssen, um ein paar Daten zu verstecken. Eine gute Mischung dieser Anforderungen stellt das Programm Secret Disk dar.

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Wichtige Windows-Sicherheitstools.

Secret Disk gibt’s als Free und Pro

Die kostenlose Version von Secret Disk kann natürlich einige der Dinge nicht, die uns die PRO-Version bietet. Die Freeware-Ausgabe kann beispielsweise nur ein verstecktes Laufwerk anlegen, während man in der Bezahl-Version bis zu 20 solcher Disks erstellen kann. Außerdem ist hier der verfügbare Platz auf maximal 5 GB beschränkt.

Beiden gemeinsam sind allerdings die Sicherheitsfeatures. Der Zugang zum Programm ist bereits durch eine PIN gesichert. Die geheimen Laufwerke können bei Secret Disk mit einem Passwort verschlossen werden. Verlässt man Windows, stellt sich der Bildschirmschoner an oder fällt der Strom aus, so verriegelt sich ein geöffnetes Laufwerk sofort. Und damit man von Anfang an seine geheime Platte nutzen kann, startet das Tool auf Wunsch beim Booten.

Allerdings gibt es auch ein paar Features, die eben nur die zahlungspflichtige Version des Programms bietet und die äußerst nützlich sind. Eines davon heißt „Password under pressure“. Damit ist eine eingebaute Täuschungsmöglichkeit gemeint. Die echte geheime Platte öffnet sich mit dem normalen Passwort. Wird man allerdings von irgendwem gezwungen, das Passwort herauszugeben, so kann man ihm ein zweites Passwort geben. Dieses öffnet scheinbar auch die Geheimplatte. In Wirklichkeit wird aber nur eine leere, virtuelle Platte angezeigt. Die geheimen Daten bleiben weiterhin versteckt. Das und andere Zusatzfeatures kosten dann in der PRO-Version auch nur knapp 15 Dollar.

 

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