Mit Secure Archive erstellen wir stark gesicherte und komprimierte Dateiarchive, die unsere Daten nicht nur platzsparend packen, sondern auch nahezu unknackbar sichern.

 

Secure Archive

Facts 

Das Open Source-Tool arbeitet zwar auf den ersten Blick wie die üblichen Packprogramme, bietet aber wesentlich bessere Sicherheitsfeatures. Das programmeigene Format namens „SAef“ kann zwar nur von Secure Archive bearbeitet werden, aber zur besseren Weitergabe lassen sich diese Archive in selbstentpackende EXE-Programme umwandeln.

Daten packen und verschlüsseln mit Secure Archive

Wer bereits mit den gängigen Kompressionsprogrammen, wie etwa 7-Zip oder WinRAR arbeitet, muss zur Bedienung von Secure Archive nicht mehr viel lernen. Der Hauptunterschied liegt darin, dass man beim Packen von beliebigen Dateien immer dazu aufgefordert wird, ein Passwort einzugeben. Wie stark dieses Passwort üblicherweise sein muss, kann der Anwender in den Einstellungen festlegen.

securearchive
Secure Archive packt Dateien und verschlüsselt sie gleich hochsicher

Als Open Source-Programm darf Secure Archive privat und kommerziell kostenlos genutzt werden. Das Tool integriert sich ins Windows-System und die Archive können anschließend auch mit dem Kontextmenü der rechten Maustaste behandelt werden.

Um seine Dateien in ein sicheres „Secure Archive“ zu packen, legt man zuerst ein neues Archiv an, vergibt ein Passwort und sucht sich den Verschlüsselungsgrad aus. Zur Auswahl stehen hier AES, NASCCL und Blowfish. Der Button Create erzeugt das neue Archiv. Anschließend fügt man über „Add“ neue Daten hinzu oder zieht sie einfach mit der Maus in das Archiv.

Spezialfeatures von Secure Archive

Im Grunde unterscheiden sich die Grundfeatures des Programms Secure Archive kaum von den Packprogrammen, die wir bereits kennen. Allerdings ist der Verschlüsselungsgrad deutlich besser. Ein paar Features heben das Programm dennoch aus der Masse hervor und machen es zu einem interessanten Sicherheits-Tool.

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Statt normaler Passwörter kann Secure Archive auch mit komplexen Sicherungsdateien arbeiten

Da sind zum Beispiel die „HardKeys“, die wir statt der üblichen Passworteingabe zum Öffnen oder Schließen der verschlüsselten Archive benutzen können. Unter dem Menüpunkt Security finden wir den HardKey-Generator. Nach Eingabe des gewünschten Passwortes erzeugt Secure Archive eine Datei, mit der wir künftig alle Archive öffnen können, die damit auch verschlossen wurden. Auf diese Weise kann man z.B. Freunden oder Kunden einmal die Schlüsseldatei zuschicken und deren Daten dann immer mit diesem Schlüssel packen. Oder man nimmt seine Sicherheitsschlüssel auf einem USB-Stick mit - und packt sie alle wiederum in ein sicheres Archiv...

Nützlich ist auch das Feature, dass man mit einem Klick eine der eher zu allem inkompatiblen Archivdateien von Secure Archive in eine Programmdatei umwandeln kann. Man erhält eine geringfügig größere Programmdatei, die nach wie vor alle Daten verschlüsselt enthält, aber von jedem auf seinem PC gestartet werden kann. Um die Daten zu entpacken muss man allerdings das richtige Passwort oder die korrekte Schlüsseldatei haben. Auf diese Weise lassen sich die verschlüsselten Archive auch per mail verschicken und können vom Empfänger geöffnet werden, ohne dass er das Originalprogramm installieren muss.

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