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Shutter

Marco Kratzenberg

Shutter ist ein geniales Wenn-Dann-Freeware-Tool. Wenn ein ausgewählter Zustand am Rechner eintritt, kann man bestimmte Aktionen ausführen. Beispiel: Rechner seit 3 Stunden inaktiv - wird runtergefahren...

Manchmal wünsche ich mir, dass der Rechner von selbst runterfährt, wenn z.B. ein elend langer, langsamer Download beendet ist. Dann kann ich mich ins Bett legen und der PC fährt von allein runter, sobald die Arbeit erledigt ist. Oder wie wäre es, wenn der Rechner in den Schlafmodus geht, sobald der User länger als 2 Stunden inaktiv war? Es gibt jede Menge Wenn-Dann-Situationen, die man am PC steuern könnte. Mit Shutter ist das möglich.

Mit Shutter den Rechner zeitgesteuert runterfahren oder Aktionen steuern

Die vorliegende, nicht-kommerzielle Version des Programms erlaubt uns die Speicherung von 5 eigenen Voreinstellungen. Diese Sets bestehen immer aus einem Event, das mit einer Aktion beantwortet wird.

Diese Events und Aktionen kann man sich aus einer Liste aussuchen. Da sind z.B. zeitgesteuerte Events wie ein Countdown, das Erreichen einer bestimmten Uhrzeit, oder auch eine Inaktivität für eine bestimmte Zeit. Aber auch die Auslastung von Netzwerkverkehr oder CPU kann überwacht werden. Wenn also etwa die Nutzung der LAN-Verbindung unter 5 KB/Sekunde fällt, ist ein Download wohl beendet und der Rechner kann dann runterfahren, einen Ton abspielen oder auch ein anderes Programm starten.

Die Kombination der möglichen Events mit den aufgerufenen Aktionen lässt kaum Wünsche zur cleveren Rechnersteuerung offen. Im einfachsten Fall fährt der Rechner zu einer ausgewählten Uhrzeit runter. Es sind aber auch komplexe und- bzw. oder-Verknüpfungen möglich. Wie etwa „Wenn der Netzwerkverkehr unter 5KB ist und die Datei XYZ.zip größer als 3 MB, dann rufe das Programm Lalala auf und danach fahre den Rechner runter“.

So gesehen ist Shutter also für Laien und Experten gleichermaßen geeignet. Jeder wird irgendeine Anwendungsmöglichkeit finden und sich fragen, warum er sowas noch nicht früher gemacht hat. Das kleine Freeware-Tool ist übrigens recht winzig und portabel - läuft also auch vom USB-Stick.

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