SoftPerfect WiFi Guard

Marco Kratzenberg

Das kostenlose Programm SoftPerfect WiFi Guard fungiert als Wifi-Wächter, der Alarm schlägt, sobald sich ein neues Gerät im eigenen WLAN anmeldet.

In regelmäßigen, einstellbaren Abständen scannt der WLAN-Aufpasser, ob unbekannte Geräte hinzugekommen sind. Abseits jeder Firewall und sonstiger Sicherheitsmaßnahmen kann das Tool so zuverlässig entdecken, ob ein Fremder das private Wifi-Netzwerk nutzt.

Natürlich kann und sollte so ein Programm nicht als einzige Abwehrmaßnahme dienen. Üblicherweise ist ein WLAN-Netzwerk ja auch durch ausreichend starke Passwort-Verschlüsselung gegen Eindringlinge von außen geschützt. Aber es gibt ja zahlreiche Wege, an solche Daten zu kommen und dazu muss man nicht einmal ein WLAN-Netzwerk hacken.

Vielleicht hat man einmal irgendjemandem das Wifi-Passwort gegeben, es mittlerweile vergessen und diese Person hat immer noch Zugang? Oder die Kinder geben den Zugang weiter, trotz Verbot? In diesem Fall kann der SoftPerfect WiFi Guard seine Arbeit tun.

Das Tool schlägt an, sobald sich ein unbekannter Teilnehmer neu im Netzwerk anmeldet. Die Art des Alarms lässt sich dabei genauso einstellen, wie die Überprüfungsintervalle. Der stille Alarm lässt ein Fensterchen in der Taskleiste aufpoppen. Allerdings kann der WiFi Guard auch einen Ton abspielen. Und um das Netzwerk während der eigenen Abwesenheit zu überwachen, kann es sogar eine E-Mail verschicken. Auf diese Weise bleibt das eigene Zuhause unter Kontrolle, wenn man selbst auf der Arbeit ist.

SoftPerfect WiFi Guard ist Freeware, deutschsprachig und in zwei verschiedenen Versionen, jeweils auch für 64 und 32 Bit erhältlich. Wer unterwegs einen Rechner kontrollieren will, der kann die portable Version nutzen. Aber auch eine Installationsversion gibt es, die dann bei jedem Windowsstart geladen wird und im Hintergrund läuft. Das Überwachungsintervall lässt sich ein einem Zeitrahmen von 1 bis zu 60 Minuten einstellen. Kürzere Abstände machen natürlich mehr Sinn, weil man sonst einen Eindringling verpassen kann.

Selbstverständlich macht es keinen Sinn, wenn man immer wieder auf dieselben Geräte aufmerksam gemacht wird, sobald z.B. ein Freund das Haus betritt. In diesem Fall nimmt man das Handy, Tablet oder andere Gerät eben in die Liste der vertrauenswürdigen, weil bekannten Devices auf. Dazu reicht ein Doppelklick auf die entsprechende Zeile und die Bestätigung, es zu kennen. Wer allerdings auf eine anständige Sicherheit Wert legt, sollte das nur mit eigenen WLAN-Geräten tun.

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