Spotify arbeitet an eigener Hardware

Stefan Bubeck

Eine Stellenausschreibung auf der Spotify-Webseite verrät, dass der beliebte Musikstreamingdienst ins Hardware-Geschäft einsteigen will. Dabei werden Produkte von Amazon und Pebble als Beispiele angeführt.

Anders als die vielen Gerüchte wie sie im Smartphone-Bereich anzutreffen sind, ist die neueste Vermutung zu Spotifys Zukunftsplänen nicht auf einen anonymen Informanten zurückzuführen, sondern auf die offizielle Karriere-Seite des Unternehmens. Der Blog Zatz Not Funny! hat sich die aktuellen Stellenangebote genau durchgelesen und ist auf Beschreibungen gestoßen, die nur einen Schluss zulassen: Spotify will eigene Hardware bauen.

Mysteriöse Spotify-Hardware: Ein Wearable? Ein sprachgesteuerter Lautsprecher?

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Das Stellenangebot „Sr Product Manager-Hardware“ hat einen ziemlich eindeutigen Namen und beschreibt zudem die Aufgabe der zu besetzenden Position entsprechend: „Sie werden eine Initiative leiten, um Spotify-Hardware direkt an bestehende und neue Kunden zu bringen. Ein kategorie-definierendes Produkt, ähnlich wie die Pebble Watch, Amazon Echo und den Snap Spectacles.“ Weiter heißt es: „Sie arbeiten zusammen mit Managern des Hardware-Initiative-Programms, um Produkte zu erschaffen, die neue Spotify-Geschäftszweige werden könnten.“

Um was es sich bei der genannten Spotify-Hardware genau handelt, wird leider nicht klar. Aber immerhin ist so gut wie sicher, dass Spotify diesen Bereich betreten will und sich vielleicht bald auch als Hardware-Unternehmen aufstellt. Der in der Beschreibung genannte Vergleich mit Amazon ist passend, auch dieses Unternehmen war einst ein reiner Dienstleister und vertreibt mittlerweile eigene Lautsprecher (Echo), TV-Sticks, Tablets (Fire) und mehr. Snapchat-Anbieter Snap Inc. konnte mit seiner Kamera-Sonnenbrille einen Achtungserfolg feiern, das Gadget war zum Start heiß begehrt.

Eine andere Spotify-Jobbeschreibung namens „Product Manager Voice“ spricht davon, dass sich „Sprachsteuerung zum entscheidenden Mechanismus zur Steuerung digitaler Geräte und Services“ entwickelt. Auch dies ist ein Hinweis – eine Sprachunterstützung der Spotify-Dienste dürfte nicht mehr allzu weit entfernt sein.

Quelle: Spotify via The Verge

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