Laut dem Schöpfer von SteamSpy gibt es einen starken Trend auf der Spieleplattform. Wenige Spiele machen einen Großteil der Einnahmen auf Steam aus. Die Anzahl ist dabei im Gegensatz zu der Anzahl der verfügbaren Games erschreckend gering. 

 

Steam

Facts 

Sergey Galyonkin ist der Schöpfer der Seite SteamSpy. Diese sammelt Daten von insgesamt mehr als 800.000 Usern pro Tag. SteamSpy arbeitet zwar nicht in Echtzeit, aber kann durchaus interessante Zahlen über die Spieleplattform generieren. Dazu zählen auch die aktuellen Zahlen zu den Einnahmen von Steam (via Gamasutra). Im vergangenen Jahr sollen diese bei 4,3 Milliarden Dollar gelegen haben. Wie Galyonkin betont, sind es dabei etwa 100 Spiele, die einen Großteil dieser Einnahmen ausmachen. Allem voran PUBG, das bereits allein mehr als 600 Millionen eingebracht hat.

PUBG ist ein Riesenerfolg aus Steam. Hier bekommst du die besten Easter Eggs des Spiels!

PlayerUnknown's Battlegrounds: Das sind die besten Easter Eggs und Geheimnisse!

Um in die Top 20 der Steam-Charts zu gelangen, werden im Durchschnitt Einnahmen in Höhe von 22 Millionen Dollar benötigt. Der Spalt zwischen den Gewinnern und Verlierern auf Steam ist riesig. Das liegt laut dem Steam-Analysten aber auch an der schier unendlichen Auswahl an Spielen. Die User haben gar kein Geld, um alle Spiele zu kaufen. Sie haben nicht einmal Zeit, alle zu entdecken. Jeden Tag kommen etwa 30 neue Spiele dazu. Ein User hat im Durchschnitt „nur“ noch 10,8 Spiele in seinem Account. Eine Zahl, die vor Jahren deutlich höher war.

Die besten Early-Access-Spiele auf Steam findest du in dieser Bilderstrecke.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Unfertig, aber geil: Die 10 besten Steam Early-Access-Spiele

Doch Steam soll auch weiter wachsen. 2017 ist die Anzahl neuer Accounts in die Höhe geschnellt. Dies vor allem durch PUBG, das in Cybercafés in China auf vielen Rechnern installiert wurde. Galyonkin ist übrigens nicht nur der Gründer von SteamSpy. Er ist auch „Director of Publishing Strategy“ bei Epic Games, die Fortnite herausgebracht haben. Laut Galyonkin ist die aktuelle Strategie für das Unternehmen Steam zu vermeiden.