Steam: Geschenkfunktion zum Ärger der Community geändert

Luis Kümmeler 2

Der Entwickler Valve hat das Geschenksystem seiner Spieleplattform Steam geändert – teilweise mit positiven, mitunter aber auch mit durchaus negativen Folgen für die Community. Das ist auch der Grund, warum das neue System nicht bei jedem Nutzer gut ankommt.

Steam Big Picture Mode.

Valve hat das Geschenksystem seiner Spieleplattform Steam grundlegend überarbeitet und angepasst – die Änderungen präsentiert das Unternehmen im Steam Blog. „Geschenke zu versenden war bis jetzt ein wenig kompliziert, und wir möchten es für Sie einfacher machen, Spiele mit Ihren Freunden zu teilen“, so der Betreiber. Was das konkret bedeutet? Geschenkkäufe auf Steam müssen ab sofort direkt an einen Freund adressiert werden, und können nicht gehortet oder per E-Mail verschickt werden. Dies hat laut Valve drei klare Vorteile:

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1. Die Terminplanung von Geschenken wurde verbessert
Kaufen Sie ein Geschenk Monate im Voraus, und es wird Ihrem Freund garantiert immer pünktlich verschickt.

2. Abgelehnte Geschenke werden zurückerstattet
Bisher wurden abgelehnte Geschenke immer zurück in das Inventar des Schenkers verlegt und diesem weiterhin in Rechnung gestellt. Nun kann der Beschenkte, falls er den Titel bereits besitzt oder er das Geschenk vielleicht nicht möchte, einfach auf „Ablehnen“ klicken und dem Schenker wird der Betrag direkt zurückerstattet.

3. Sicheres Schenken über Grenzen hinweg
Keine Sorgen mehr, ob ein Geschenk vom Empfänger genutzt werden kann oder nicht. Im neuen System werden Geschenke immer auf dem Account des Empfängers funktionieren. Falls ein zu großer Preisunterschied zwischen den Ländern besteht, wird schon vor dem Abschluss des Einkaufs angezeigt, dass das Geschenk nicht versendet werden kann.

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In der Community kommen die Änderungen am Geschenksystem nicht so wirklich gut an. Viele sehen den vermeintlich größeren Komfort als vorgeschobenen Grund, um sogenannten „Resellern“ das Leben schwer zu machen. Der dritte Punkt macht nämlich klar, dass es nicht mehr möglich sein wird, günstige Preise in gewissen Regionen auszunutzen, um über den Weiterverkauf von Spielen über das Geschenksystem Profit zu schlagen. Das brachte immerhin auch Vorteile für Spieler bestimmter Länder, weil diese dadurch günstiger an gewisse Spiele herankamen.

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