Valve, das Unternehmen hinter der Spieleplattform Steam wird von einer französischen Verbrauchervereinigung verklagt. Ihnen geht es darum, dass Spiele, die auf Steam gekauft werden, nicht weiterverkauft werden können.

 

Steam

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Steam Link mit Heavy, Scout und Co.

Große Unternehmen haben immer wieder mit den wildesten Anschuldigungen zu kämpfen. Ein gutes Beispiel dafür sind Rockstar Games und GTA 5, die schon so einige wilde Klagen auf ihren Tisch bekommen haben. Nun geht es dem Branchenriesen Valve an den Kragen. In Frankreich steht das Unternehmen der Anklage einer Verbrauchervereinigung gegenüber.

So viele Steam-Accounts werden monatlich gehackt!

Diese wollen eine Änderung am System der Spieleplattform Steam. Dort ist es bislang nicht möglich, seine gekauften Spiele weiterzuverkaufen. Dies ist aber im französischen Rechtssystem verankert. Doch auch andere Klauseln der AGBs von Steam nimmt sich die UFC-Que Choisir in ihrer Anklage vor.

Neben dem Weiterverkauf von Spielen wird auch die Handhabung von gehackten Steam-Accounts angeprangert. In den meisten Fällen übernimmt Valve nicht die Haftung für gestohlene Daten der User. Dennoch behält sich das Unternehmen das Urheberrecht für jeden Content heraus, der von Usern auf die Plattform hochgeladen wird.

Starttermin des Winter-Sales geleaked!

Laut dem Schreiben der Vereinigung nutzt das Unternehmen luxemburgisches Recht in allen anderen Ländern, ohne deren spezielle Gesetze zu beachten. Wie erfolgreich die Klage verlaufen wird, bleibt abzuwarten. Bereits 2014 hatte Valve eine ähnliche Klage bei uns in Deutschlang für sich entscheiden können.

Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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