Steam: Winter Sale zwingt Server in die Knie – wie zu erwarten war

Marco Schabel

Der große Steam Winter Sale ist gestartet. Während das für die Spieler vor allem satte Rabatte bedeutet, bedeutet es für die Server einen großen Ansturm. Und der fordert seinen Tribut.

Steam Controller.

Mehrmals im Jahr veranstaltet Valve einen großen Sale über die hauseigene Computerspielplattform Steam. Jedes Mal bedeutet das für Dich, dass Du topaktuelle, beliebte und auch weniger bekannte Spiele zu deutlich vergünstigten Konditionen kaufen kannst. Eine ideale Art für jeden PC-Gamer, sein Weihnachtsgeld oder im restlichen Jahr das Ersparte zu verjubeln. Eine Möglichkeit, die natürlich auch Millionen Spieler der viel frequentierten Plattform wahrnehmen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Valve die eigenen Server auf einen solchen Ansturm adäquat vorbereitet. Und da jetzt der Steam Winter Sale startete, kam, was kommen musste.

Die Steam-Server wurden von den Spielern überlastet und waren zeitweise komplett offline. Bereits in den vergangenen Jahren mussten die Spieler immer wieder mit Ausfällen rechnen und es ist wahrscheinlich, dass der Steam Winter Sale auch in den kommenden Tagen öfter für Ausfälle sorgen wird. Allerdings ist das immer noch besser, als das Chaos im vergangenen Jahr. Damals waren zahlreiche Accounts aus aller Welt plötzlich für andere Spieler zugänglich und Dein Steam-Client konnte nicht Deinen, sondern einen anderen Account, etwa aus Russland oder China, anzeigen. Aktuell sollen die Server wieder funktionieren, allerdings ist der Store sehr langsam und es kann vereinzelt zu Problemen kommen. Der Auswahl und die Probleme betreffen die Spieler weltweit.

Solltest Du dennoch ein paar Euro ausgeben wollen, gibt es aktuell noch andere Sale-Aktionen. Für PC bietet EA auf Origin zahlreiche Rabatte, auf den Konsolen haben die Sales im Xbox Marktplatz und im PlayStation Store begonnen.

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Quelle: Steamstat.us

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