Meteorit gestern in Deutschland, Schweiz und Österreich: Video, Bilder, Meldungen

Martin Maciej 2

Wer gestern Abend in Süden Deutschlands, in der Schweiz und in Tirol in den Himmel geblickt hat, wird an der einen oder anderen Stelle ein mysteriöses Leuchten gestehen haben. Bei dem grellen Licht soll es sich um einen Meteoriten gehandelt haben.

Die ersten Meldungen und Anfragen bei der Polizei traten gegen 21 Uhr auf. Besonders in München und an der Bodensee-Region gab es zahlreiche deutsche Bürger, die über das helle Schimmern am Himmel informiert werden wollten.

Meteorit gestern in Deutschland, Österreich und Schweiz im Video

Der Meteorit äußerte sich durch ein weiß-grünliches Glänzen sowie durch Lichtblitze am Himmel. Schäden hat die Himmelserscheinung keine verursacht. Einem Autofahrer gelang es, den Meteoriten von gestern in einem Video festzuhalten. Dabei wird sichtbar, dass sich das Objekt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Boden bewegt. Ob und an welcher Stelle der vermeintliche Meteorit den Erdboden erreicht hat, wird nun wissenschaftlich untersucht und ausgewertet. Gerhard Drolshagen von der europäischen Weltraumagentur ESA meint zudem, dass der Meteorit verglüht sein kann.

Sternschnuppe, Meteorit 15.03.2015 Tirol.

Meteorit gestern in Deutschland: Bilder und Video

Begleitet wurde der Meteoriten-Flug vom Sonntag von einem Donnergrollen. Diese akustische Begleiterscheinung deutet an, dass das Himmelsgestein der Erdoberfläche sehr nahe gekommen ist. Bei Twitter finden sich zahlreiche Bilder und Meldungen vom Meteoriten gestern.

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Bei einem Meteoriten handelt es sich um einen Mineralkörper, kosmischen Ursprungs, welcher die Erdatmosphäre sowie den Erdboden erreicht hat. Beim Eintritt in die Atmosphäre der Erde werden Meteoriten stark abgebremst. Dabei erhitzt sich die Gesteinsoberfläche stark, so dass der Meteorid schmelzen oder verdampfen kann. Häufig bleibt das Innere durch den Sturz durch die Erdatmosphäre unberührt. Meteoriten haben ihren Ursprung als Bruchstücke von Asteroiden und stammen meist aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Üblich sind rund vier bis fünf Meteoritenfälle pro Jahr, gestern dann auch sichtbar in Deutschland, Schweiz und Österreich.


Wer Zeuge eines weiteren Naturwunders werden will, sollte sich kommenden Freitag auf die Sonnenfinsternis 2015 vorbereiten.

Bildquellen: fabiodevilla , Screenshot YouTube und Twitter

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