TetriAttack 3

Marco Kratzenberg

Die Tetris-Idee hat die Spielewelt verändert. Klones wie Tetris-Attack konnten auch noch begeistern. Mit dem Freeware-Spiel TetriAttack 3 hat nun ein Programmierer den Freeware-Klon des Klons veröffentlicht, der immer noch ganz gut ist.

Bei Tetris musste man von oben herabfallende Steine so aufschichten, dass sie eine geschlossene reihe ergaben, die sich dann auflöste. So wurde Platz geschaffen und das Spiel konnte weitergehen. TetriAttack 3 hat auch Steine und einen engen Schacht, indem gespielt wird. Es lösen sich auch Steine auf. Aber eigentlich war’s das dann auch schon mit dem Gemeinsamkeiten.

TetriAttack 3 ist knifflig

Wie beim allerersten Original auch, wird TetriAttack 3 in einem Schacht gespielt. Hier kommen die bunten Steine aber von unten. Und wie bei anderen Spielen auch, werden hier jene Reihen aufgelöst, bei denen mindestens drei gleichfarbige Quadrate in einer geraden Reihe nebeneinander liegen - senkrecht oder waagerecht.

Da man die Bausteine nicht einfach verschieben kann, hat man sich etwas anderes ausgedacht. Ein „Selektor“ dient dazu, sich jeweils zwei Quadrate auszusuchen. Er wird mit den Pfeiltasten gesteuert. Wenn man die Taste Z drückt (auf deutschen Tastaturen das Y!), dann tauschen die beiden Quadrate ihre Position. Dadurch kann man es erreichen, dass gleichfarbige Steine nebeneinander liegen und sich letztendlich auflösen. Und das ist ja auch nötig. Denn wenn die mauererst einmal oben anstößt, ist das Spiel vorbei.

Das hört sich einfacher an, als es in Wirklichkeit ist. Denn die Mauer wächst ganz schön schnell und bis man sich an das Prinzip einmal gewöhnt hat, wird man ein paar Partien verlieren. Aber wenn es dann erst einmal klappt, macht TetriAttack 3 einen Riesenspaß! Doch der eigenen Konzentration ist es dienlich, wenn man ganz am Anfang die Musik und Soundeffekte ausschaltet. Da es sich bei TetriAttack 3 um ein Freeware-Spiel handelt, hat der Autor dabei offensichtlich auf den reichhaltigen Schatz grauenhafter MIDI-Files zurückgegriffen, der im Netz kursiert.

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