Vintager

Marco Kratzenberg

Interessante Bildbearbeitung für den PC, die mit den Features und der einfachen Bedienung an einige der besseren Handy-Apps erinnert. Vintager gibt den Fotos einen Hauch altmodischen Stils!

Wie die erwähnten Apps auch, kann Vintager eigentlich nicht besonders viel. Aber gerade diese Beschränkung auf „Kernkompetenzen“ macht das kostenlose Tool zu interessant. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verwendung von derzeit siebzehn verschiedenen Filtern, die man mit einem Klick anwenden kann.

Vintager ist einfach einfach!

Vintager verfügt über die wirklich gut gemachten Filter, mit denen wir unsere Bilder erscheinen lassen könne, als wären sie mit altmodischer Technik auf verblassendem Fotopapier gedruckt worden. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Und so ganz nebenbei gibt es noch ein paar simple Bearbeitungs- und Einstellungsmöglichkeiten, die den Anwender zu keiner Zeit überfordern.

Zu den Vintager Basics gehören folgende Funktionen:

  • Zuschneiden - Dabei wird mit der Maus der Ausschnitt des Bildes markiert, der danach erhalten bleiben soll.
  • Rotieren und Flip - Das Bild wird entweder horizontal oder vertikal gespiegelt bzw. im und gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
  • Verstellung von Helligkeit und Kontrast des Bildes mit Schiebereglern.
  • Ändern der Bildgröße.
  • Veränderung der Schärfentiefe und des Rahmentyps durch einfache Pulldown-Menüs.

Etwas problematisch bei den ganzen Vintager-Aktionen ist die Tatsache, dass es keine vernünftige Rückgängig-Funktion gibt. Zwar werden die Einstellungen letztendlich erst gesetzt, wenn man mit „Anwenden“ seine Befehle bestätigt, aber diese Verfahrensweise ist manchmal etwas umständlich. Solange die Option zum Überschreiben der alten Dateien nicht gesetzt ist, werden die geänderten Bilder als Kopie des Originals gespeichert. Hier gibt es also zumindest keine leichtsinnigen Datenverluste.

Die Hilfe des Programms ist ziemlich brauchbar, allerdings komplett auf Englisch. Das ganze Programm selbst ist auf Deutsch übersetzt, wobei sich hier und da einige einfache Übersetzungsfehler zeigen.

Die Filter selbst sind größtenteils sehr schön und geben den Bildern einen nostalgischen Touch, was der Name Vintager ja auch schon andeutet. Die meisten Filter sind farbig, es gibt aber auch schwarz-weiß-Filter. In Kombination mit den Rahmen und der Schärfentiefe ergeben sich hier oft tatsächliche Verbesserungen der Originalbilder. Und wenn man sich an die kleinen Macken des Programms erst einmal gewöhnt hat, möchte man es nicht mehr missen.

Zu den Kommentaren

Kommentare

Weitere Themen

* Werbung