Wir sehen viele Daten und Bilder im Browser, aber oft können wir sie nicht speichern. Mit dem WebSiteSniffer speichern wir alle ausgewählten Bilder, Texte, Filme, Soundfiles oder Skripte gleich in ein spezielles Verzeichnis.

 

WebSiteSniffer

Facts 

Prinzipiell wird ja alles, was wir im Browser laden, auf der Festplatte im Browser-Cache abgelegt. Aber dort haben die Dateien auch keine klaren Namen, so dass die Suche nach bestimmten Inhalten ganz schön mühsam werden kann. Wäre es nicht das Beste, wenn man gleich bestimmte Dateitypen in ein anderes Verzeichnis schieben könnte?

Früher hat man sich damit beholfen, dass man ein Verzeichnis-Überwachungsprogramm auf den Cache-Ordner ansetzte und ihm befahl, alle Dateien mit der Endung JPG in einen anderen Ordner zu kopieren. Damit konnte man zwar alle Grafiken abgreifen, aber hatte immer noch ein Durcheinander seltsamer Dateinamen ohne deren Herkunft zu kennen.

Hier geht der WebSiteSniffer einen ganz anderen Weg. Direkt nach dem Start fängt das Freeware-Programm an, sämtlichen Datenverkehr an der Netzwerkkarte abzugreifen und die Dateien in verschiedene Ordner zu legen.

websitesniffer optionen
Wir können selbst festlegen, was der WebSiteSniffer speichert und wo er es ablegt

Welche Dateitypen das Tool abfängt, wo es sie ablegt und welche Webseiten ausgelassen werden sollen, kann der Anwender in der Konfiguration selbst bestimmen. Standardmäßig legt es die Dateien in Ordnern mit dem Namen der Webseiten-Adresse ab. Bilder der Wikipedia liegen dann alle dort, wo das Programm sie geladen hat, also im Verzeichnis upload.wikimedia.org. Während der Aktion wächst die Liste der Adressen ständig an und wir bekommen auch angezeigt, wieviele Dateien welcher Größe wir bereits „gefangen“ haben.

Installiert man nicht spezielle Capture-Treiber, dann nutzt der WebSiteSniffer die sogenannte „Raw Sockets“-Methode. Es ist sehr empfehlenswert, für eine bessere Funktion den Treiber WinPcap zu laden und zu installieren.

Die Aufnahme können wir jederzeit anhalten und wieder starten. Die Dateien finden wir dann im vorher angegebenen Verzeichnis. Damit erwischt man nicht jeden YouTube-Film oder sämtliche Audiodateien. Aber immerhin kommen wir so z.B. an Bilder, die uns der Webseitenbetreiber eigentlich nicht speichern lassen will.

Das kleine Tool gibt es wahlweise in einer 23- oder 64-Bit-Version. Es ist portabel und läuft auch auf einem USB-Stick. Mit knapp 300 KB nimmt es auch weniger Platz weg, als die Bilder und Daten, die wir damit abgreifen werden.

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