SMS weiter im freien Fall: WhatsApp und Co. triumphieren

Sven Kaulfuss 8

Der Kurznachrichtendienst SMS befindet sich im freien Fall und erreicht hierzulande mit 16,6 Milliarden gesendeten Nachrichten im letzten Jahr einen neuen Tiefstand. Wie stark der Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren ausfällt, zeigt eine Infografik.

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2012 war ein gutes Jahr für die SMS. Mit fast 60 Milliarden gesendeten Nachrichten war der Kurznachrichtendienst der Mobilfunkprovider so beliebt wie nie zuvor. Doch schon im darauffolgenden Jahr kam der große Einbruch – ein Trend, der sich auch 2015 so fortsetzte. Was die Infografik nicht zeigt: Sogar 2001 wurden mit 17,1 Milliarden mehr SMS versendet als im letzten Jahr, im Jahr 2000 waren es 11,4 Milliarden. 2015 rangiert demnach zwischen den Jahren der Jahrtausendwende.

Die Ursachen sind schnell ausgemacht: Der Siegeszug der Smartphones wie das iPhone und seine Android-Mittstreiter im Zusammenspiel mit MessengerApps wie beispielsweise WhatsApp. Die nutzen nämlich die Datenflatrate und ermöglichen zudem eine wesentlich flexiblere und multimediale Nutzung von Kurznachrichten. Die gute alte SMS hat da nicht mehr viel zu bieten.

Quelle: Zahlen der Bundesnetzagentur, Infografik von statista.

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