WhatsApp Test: Die Neuerungen der iPhone-App

Sebastian Trepesch 11

4. Bilder beschneiden direkt in WhatsApp

Ein Bild fügst du über den Pfeil links neben dem Eingabefeld in einen Chat ein. Hier haben wir nun die Möglichkeit, Bilder zuzuschneiden und zu drehen. Einen kleinen Bildeditor einzubauen, wie ihn auch die Fotos-App bietet, das hat WhatsApp versäumt.
Die neue Version zeigt desweiteren größere Bildvorschauen mit Parallaxeneffekt, die das Motto: „Sehe mehr – tippe weniger“.

Nett. Aber auch nicht mehr.

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5. Standort senden

Wollen wir den aktuellen Standort senden, müssen wir nur über den Pfeil neben dem Eingabefeld gehen und ihn hinzufügen. Die versprochene 3D-Kartenansicht scheint unsinniger Weise aktuell nur in der zweidimensionalen Kartendarstellung und nicht in der Satellitenansicht zu funktionieren. „Orte suchen“ sollte ebenfalls verbessert worden sein. Das funktioniert bei uns auf zwei iPhones aktuell überhaupt nicht.
Hier muss WhatsApp nachbessern.

Als weitere Verbesserungen der Version 2.11.5 von WhatsApp nennen die Entwickler eine bessere Oberfläcke zur Verwaltung der blockierten Kontakte sowie die Verwendung der Textgröße aus den iOS-Einstellungen.

Fazit: WhatsApp-Neuerungen im Kurztest

In unserem ersten Test scheint die neue Version von WhatsApp auf dem iPhone recht vernünftig zu laufen. Die Neuerungen sind interessant, aber nicht umwerfend.
Die Entwickler hätten das „größere“ Update und die lange Wartezeit nutzen können, um weitere Fortschritte zu bieten. Wo bleibt zum Beispiel eine (bessere) Verschlüsselung? Wo die iPad-Unterstützung?

Trotz dieser großen Mankos wird WhatsApp wohl weiterhin der Messenger für Smartphones bleiben. Fragt sich höchstens, wie lange noch.

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